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Medizinische Fakultät

Wissenschaftskooperation mit China im Fokus

21.07.2026

Wie gelingt gute und verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit China an europäischen Hochschulen? Eine Konferenz an der Universität Würzburg bietet dazu am 28. und 29. September 2026 Austausch, Workshops und praktische Einblicke.

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Die Zusammenarbeit mit chinesischen Forschungseinrichtungen bleibt wichtig. Sie ist aber nicht immer ganz einfach. (Bild: M21Perfect / Adobe Stock)

Die Zusammenarbeit mit chinesischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bleibt für viele Wissenschaftsbereiche wichtig. Gleichzeitig verändern politische Entwicklungen, neue gesetzliche Vorgaben und wertebasierte Fragen, beispielsweise zur Wissenschaftsfreiheit, die Rahmenbedingungen europäischer Kooperationen mit der Volksrepublik China. Wie können Hochschulen und Forschende mit diesen Veränderungen umgehen? Und welche Kompetenzen braucht es für eine erfolgreiche und verantwortungsvolle Zusammenarbeit?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die internationale Konferenz „Cooperation with China – Developing Competences and Structures in European Higher Education“, die am 28. und 29. September 2026 an der Universität Würzburg stattfindet. Veranstaltet wird sie vom China Kompetenzzentrum der Universität Würzburg gemeinsam mit dem KoWinChi-Programm „Kompetent Wissenschaftlich Interagieren mit China“. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und konkrete Ansätze für die Zusammenarbeit mit China vorzustellen.

Gelegenheit zum europaweiten Netzwerken

Die Konferenz richtet sich an Forschende aller Fachrichtungen ebenso wie an wissenschaftsunterstützendes Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Eingeladen sind unter anderem Mitarbeitende aus International Offices, Forschungsförderung, Hochschulmanagement und Verwaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen und Praxisbeispiele rund um wissenschaftliche Kooperationen mit China. Themen sind unter anderem der Umgang mit unterschiedlichen wissenschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, institutionelle Strategien für internationale Partnerschaften sowie Fragen zur Forschungssicherheit und Verantwortung im internationalen Austausch. Die Veranstaltung bietet zudem Gelegenheit zum Vernetzen mit Teilnehmenden aus Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Zeit und Ort

Die Konferenz findet am Hubland Campus der Universität Würzburg statt. Beginn ist am Montag, 28. September 2026, um 10 Uhr; Ende am Dienstag, 29. September 2026, gegen 14 Uhr.

Am Dienstag, 29. September, bietet der Bundestagsabgeordnete Nicolas Zippelius einen Input mit anschließender Diskussion an. Zippelius ist seit 2025 Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Das Panel steht unter der Überschrift: “How Can Politics, Academia and Society Benefit From a National Platform for Research Security?”

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Konferenzwebseite: Konferenz „Cooperation with China“

Das KoWinChi-Programm ist ein gemeinsames Projekt der Universität Würzburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Es wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Ziel des Programms ist es, Hochschulmitarbeitende auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China vorzubereiten und Wissen über das chinesische Wissenschaftssystem, rechtliche Rahmenbedingungen sowie kulturelle Besonderheiten zu vermitteln.

Kontakt

Anastasia Kostromina, Projektkoordination, T +49 931 31-81205, anastasia.kostromina@uni-wuerzburg.de

Von Gunnar Bartsch

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