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Intern
  • Studierende der Medizin im OP
  • Beispieluntersuchung eines Patienten durch Medizinstudentin
  • Untersuchung eines Patienten durch Studierende der Medizin
Medizinische Fakultät

Allgemeine Vorbemerkung

Zielkompetenzen bzw. Absolventenprofile beschreiben Kompetenzen, die die Studierenden zum Abschluss ihres Studiums erworben haben. Aus Sicht der Dozierenden dienen sie der Transparenz bei der Planung und Gestaltungen von Lehrveranstaltungen bzw. Modulen. Für die Lernenden bieten sie Orientierung und unterstützen die Steuerung von Lernaktivitäten.

Die nachstehenden Zielkompetenzen des Studiengangs Humanmedizin der Medizinischen Fakultät Würzburg sind als übergeordnete Zusammenfassung sowie Schwerpunktsetzung zu verstehen. Sie sind in einem Konsensprozess der Fakultät entstanden mit Beschlussfassung durch den Fakultätsrat. Sie überspannen wie ein Schirm die Lernziele des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin  (NKLM). Aktuell findet im Studiengang Humanmedizin das sog. Mapping mit diesem nationalen Rahmenwerk statt. Dies hat zum Ziel, die kompetenzbasierten Lernziele zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen und Lehreinheiten zuzuordnen.

Das Mapping erfolgt mit einer Web-basierten Datenbank-Anwendungtypo3/#_msocom_1 die im Rahmen des MERLIN   Projektes vom Kompetenzzentrum Medizindidaktik in Tübingen entwickelt wurde. Umsetzung und Zielreichung der komptenzbasierten Lernziele, sowie weitere Merkmale wie u.a. Kompetenzebenen (Faktenwissen, Handlungs- und Begründungswissen, Handlungskompetenz) und Meilensteine des Kompetenzerwerbs sind in einem internen Bereich einsehbar.

Schwerpunkte des Studiengangs Humanmedizin

Das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Würzburg umfasst folgende Schwerpunkte:

  • biologisch-naturwissenschaftliche und klinisch-theoretische Grundlagen
  • klinisch-praktische Erfahrungen und angemessener Umgang mit Patientinnen und Patienten
  • ärztliche Kommunikation und professionelle Haltungen
  • konstruktives Arbeiten in interprofessionellen und interdisziplinären Teams
  • grundlagenwissenschaftliche, translationale sowie klinische Forschung
  • Evidenzbasierung in Diagnostik und Therapie

Übergeordnete Zielkompetenzen/Qualifikationsziele

Befähigung, eine ärztliche Tätigkeit beruflich auszuüben
  • Die Absolventinnen und Absolventen nehmen die Kranken umfassend als körperliche, seelische, geistige und soziale Wesen wahr.
  • Sie kennen die epidemiologisch relevanten, akut bedrohlichen oder paradigmatisch wichtigen Erkrankungen des Menschen sowie die Folgen von Gewalteinwirkungen.
  • Sie verfügen über klinische Entscheidungskompetenz, können zielgerichtet medizinische Entscheidungen unter Berücksichtigung der medizinischen, psychosozialen Situation der Patientinnen und Patienten und deren Angehöriger herbeiführen und nachvollziehbar begründen.
  • Sie beherrschen klinische Untersuchungsfertigkeiten, wenden die Grundsätze der Differenzialdiagnostik unter Hinzunahme geeigneter Untersuchungsmethoden an und können eigenständig einen Diagnostikplan erstellen.
  • Sie wählen geeignete Therapieformen unter Berücksichtigung interdisziplinärer und multiprofessioneller Behandlungskonzepte und sektorenübergreifender Versorgung aus, beziehen dabei individuelle Patientenfaktoren und –wünsche mit ein und begründen die konzipierten Behandlungspläne.
  • Sie sind in der Lage, akut bedrohliche Situationen zu erkennen, situationsgerecht ärztliche Hilfe zu leisten und die weiteren erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
  • Sie kennen gesundheitliche Risikofaktoren sowie die Prinzipien der Prävention und Krankheitsfrüherkennung und wenden diese kontext- und patientengerecht an.
  • Sie kennen die Strukturen des Gesundheitssystems sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und handeln nach diesen.
  • Sie sind befähigt, eine ärztliche Weiterbildung aufzunehmen oder sich in anderen medizinischen Tätigkeitsfeldern zu qualifizieren.
Wissenschaftliche Befähigung
  • Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über eine berufsqualifizierend ausgerichtete, wissenschaftsbasierte Ausbildung und setzen wissenschaftliches Denken und Handeln gezielt für den Zugewinn neuer Erkenntnis in der Medizin ein.
  • Sie besitzen ein grundlegendes Verständnis wissenschaftlichen Arbeitens und verwenden fachlich legimitierte Erkenntnismethoden und Prüfverfahren.
  • Sie schätzen die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Medizin adäquat ein.
  • Sie bewerten wissenschaftliche Ansätze und Ergebnisse kritisch und berücksichtigen bei deren Anwendung ihre gesellschaftliche Verantwortung und das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten.
  • Sie sind befähigt, systematische Literaturrecherchen durchzuführen, neue Fragestellungen selbstständig herzuleiten, Hypothesen zu formulieren sowie geeignete Forschungsmethoden zu identifizieren und wenden diese für das eigene wissenschaftliche Arbeiten an.
  • Sie halten die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis ein.
Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement
  • Die Absolventinnen und Absolventen sind für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen in gesundheitlich vulnerablen Lebenssituationen sensibilisiert.
  • Sie identifizieren die ethischen Dimensionen ärztlichen Handelns und gehen angemessen mit ethischen Herausforderungen um.
  • Sie kennen und berücksichtigen die ethischen, rechtlichen, gesellschaftlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen des ärztlichen Handelns.
  • Sie sind sich der Herausforderungen bewusst, die die Begegnung mit Patientinnen und Patienten aus anderen Ländern und Kulturen mit sich bringt.
  • Sie vermitteln ihr Wissen und ihre Fertigkeiten an andere und wenden das Prinzip des lebenslangen Lernens an.
Persönlichkeitsentwicklung
  • Die Absolventinnen und Absolventen interagieren mit kranken Menschen und deren Angehörigen empathisch und kommunizieren verständlich.
  • Sie können individuelle Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten erfassen und respektieren und therapeutische Entscheidungen wertneutral vermitteln.
  • Sie sind fähig zur Selbstkritik, erkennen ihre persönlichen Grenzen und können ihre Verantwortung und den Umgang mit eigenen Fehlern reflektieren.
  • Sie sind sich der verschiedenen Rollen in Teams bewusst. Sie sind fähig, Probleme im Miteinander zu erkennen und konstruktive Kritik zu üben, und sie sind bereit, situationsabhängig Führungsaufgaben und Verantwortung zu übernehmen.

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