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Medizinische Fakultät

Das Konklave in Geschichte und Gegenwart

21.04.2026

Das Konklave – die Wahl zum Stellvertreter Christi. Ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus bietet das Schelling-Forum einen Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema Papstwahl an.

Kaum eine Wahl wird weltweit so aufmerksam verfolgt wie die das Papstes. Am Mittwoch, 29. April 2026, befasst sich das Schelling-Forum mit Geschichte, Hintergründen und Gegenwart des Konklaves.
Kaum eine Wahl wird weltweit so aufmerksam verfolgt wie die das Papstes. Am Mittwoch, 29. April 2026, befasst sich das Schelling-Forum mit Geschichte, Hintergründen und Gegenwart des Konklaves. (Bild: Schelling-Forum)

„Stellvertreter Christi“ – die Besetzung des höchsten kirchlichen Amtes gehört zu den geheimnisvollsten und zugleich folgenreichsten Vorgängen. Keine andere Wahl wird weltweit so aufmerksam verfolgt wie jene des Papstes. Doch öffentlich sichtbar ist immer nur ein kleiner Ausschnitt: der Einzug der Kardinäle in die Sixtinische Kapelle, das Aufsteigen des Rauchs aus ihrem Schornstein und schließlich die öffentliche Präsentation nach erfolgreicher Wahl mit den Worten „Habemus papam“ auf der Benediktionsloggia. Dabei wirkt sich die Wahl des Papstes nicht nur auf theologisch-kirchliche Entscheidungen, sondern auch auf politische Machtverhältnisse aus.

Vor diesem Hintergrund stellen sich grundlegende Fragen: Wie kommt die Wahl eines Papstes eigentlich genau zustande? Wer darf wählen und wer kann gewählt werden? Wieviel Machtkampf steckt hinter einer Wahl? Welche politischen Dimensionen gehen mit dieser Wahl einher? Wie haben sich die Konklaven im Laufe der Jahrhunderte entwickelt? Und was bedeutet die jüngste Wahl von Papst Leo XIV. für uns in diesen bewegten Zeiten?

Diesen Fragen geht der Kirchenhistoriker Professor Hubert Wolf in seinem Vortrag und anschließend im Gespräch mit der Moderatorin des Abends, Dr. Julia Becker, sowie dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Matthias Kopp, nach – sehr gerne auch mit dem Publikum!

Ort und Zeit

Wann? Mittwoch, 29. April 2026, 18:00 Uhr

Wo? Kardinal-Döpfner-Saal im Burkardushaus Würzburg. Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg

Die Veranstaltung findet in Kooperation des Schelling-Forums mit der Domschule Würzburg und dem Akademieprojekt „Die Formierung Europas durch Überwindung der Spaltung im 12. Jahrhundert“ statt.

Mitwirkende

Prof. Dr. Hubert Wolf ist seit 2000 Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität in Münster. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Kirchen-, Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Für seine Forschungen und Publikationen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der DFG, dem Communicator-Preis und dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.

Dr. Matthias Kopp ist seit 2009 Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Er studierte katholische Theologe und christliche Archäologie und war als Journalist u.a. für Radio Vatikan tätig. Von 2006 bis 2009 war er in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen tätig, bevor er die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit für die Deutsche Bischofskonferenz übernahm. Seit 2024 ist er außerdem Konsultor am Dikasterium für Kommunikation im Vatikan und hat die Medienarbeit des Konklaves aus nächster Nähe in Rom begleitet.

Moderation

Dr. Julia Becker ist Mediävistin. Nach Tätigkeiten unter anderem am DHI Rom und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften forscht und lehrt sie aktuell an der Universität Würzburg im Rahmen des interakademischen Forschungsvorhabens „Die Formierung Europas durch Überwindung der Spaltung im 12. Jahrhundert“ der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über das Anmeldeportal an. Bei Nachfragen können Sie sich gerne an die Emailadresse schelling-forum@badw.de wenden. 

Von Schelling-Forum

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