Intern
  • Studierende der Medizin im OP
  • Beispieluntersuchung eines Patienten durch Medizinstudentin
  • Untersuchung eines Patienten durch Studierende der Medizin
Medizinische Fakultät

Digital unterstütztes Lehren und Lernen

E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) und Blended-Learning hat sich in den letzten Jahren zu einer wertvollen Ergänzung der universitären Präsenzlehre entwickelt und wird mittlerweile in unterschiedlicher Form in sehr vielen Lehrveranstaltungen eingesetzt.

Digitale Lehr- und Lernprojekte an der Medizinischen Fakultät

WueCampus - universitätsweites Learning Management System (LMS)

WueCampus ist die universitätsweite Lernplattform, basierend auf der Open-Source-Plattform "Moodle", und bietet ein vielfältiges Kursmanagementsystem zur (medialen) Unterstützung und Organisation der Lehre.
Dozenten der Medizinischen Fakultät erhalten auf Anfrage Zugang zu einem WueCampus-Demokurs mit Tipps und Anregungen für die Gestaltung des eigenen Kursraums.

Mitarbeiter des UKW bekommen einen JMU-Account, indem sie ihren Klinikaccount freischalten. Weitere Infos dazu erhalten Sie auf den Seiten des Rechenzentrums der Universität.

Bitte beachten: Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind die Kursräume der Human- und Zahnmedizin ausschließlich für Studierende der beiden Studiengänge zugänglich. Dozierende bzw. MitarbeiterInnen der Universität oder des Universitätsklinikums haben nicht automatisch Zugang zu den medizinischen Kursräumen.


 

>>> Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme per E-Mail folgende Adresse: wuecampus.medizin@uni-wuerzburg.de 

CaseTrain - universitätseigene E-Learning-Plattform für fallbasiertes Lernen

Die E-Learning-Plattform "CaseTrain" wurde  2007 im Rahmen des "Blended-Learning-Projekts" der Universität Würzburg am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik (Prof. F. Puppe) unter Mitarbeit verschiedener Projektmitarbeiter der einzelnen Fakultäten gestartet und seitdem unter der Projektleitung von Alexander Hörnlein stetig weiterentwickelt.

Abbildung: CaseTrain-Schriftzug


 

>>> Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme per E-Mail folgende Adresse: casetrain.medizin@uni-wuerzburg.de 

Elektronische Klausurenabwicklung - schnelle und transparente Klausurenabwicklung

Basierend auf der CaseTrain-Oberfläche (s.o.) können elektronische Klausuren und papierbasierte Klausuren erstellt werden. Dabei gibt es verschiedene Randomisierungsmöglichkeiten, wobei es möglich ist, für jeden einzelnen Studierenden ein individuelles Klausurexemplar  zu erstellen.
Die Papierklausuren werden anschließend gescannt und elektronisch korrigiert und ausgewertet, wobei eine umfangreiche statistische Auswertung (Item-Schwierigkeit, Item-Trennschärfe etc.) zur Verfügung steht.


 

>>> Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme per E-Mail folgende Adresse: pruefungen.humanmedizin@uni-wuerzburg.de 

Voll-elektronische Tablet-Klausuren - Prüfen auf dem neuesten Stand der Technik

Nach der erfolgreichen Erprobung der elektronischen Tablet-Klausuren im Wintersemester 2016/17 wurden im Sommersemester 2017 die schriftlichen Klausuren von 13 Fächern des klinischen Studienabschnitts – einschließlich der drei fächerübergreifenden Leistungsnachweise und einer Klausur aus der Zahnklinik – elektronisch mittels Tablets (Apple iPads ®) durchgeführt, wobei insgesamt rund 2000 Prüfungsleistungen erhoben wurden. Der Vorteil der elektronischen Klausuren liegt einerseits in der Verwendung neuer, auf Papier nicht nutzbarer Frageformate wie etwa sequentieller Key-Feature-Fragen, bei denen die Studierenden anhand von praxisnahen Patientenfällen (Verdachtsdiagnose, Diagnostik, Therapie) geprüft werden und getroffene Entscheidungen von den Prüflingen nicht rückgängig gemacht werden können, andererseits in der Realisierbarkeit hochauflösender und zoombarer Abbildungen sowie der unmittelbar nach Klausur zur Verfügung stehenden Ergebnisse inklusive statistischer Aufbereitung. Die Medizinische Fakultät strebt die weitere Ausbreitung der elektronischen Klausuren an, vorzugsweise auf die Fächer des klinischen Studienabschnitts.

Foto: Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung | Medizinische Fakultät

Die Tablet-Prüfungen finden in einem festgelegten Prüfungshörsaal mit ausreichender Sitzplatzkapazität statt. Die Ausgabe der Tablets wird mit der Identitätskontrolle bei Prüfungseingang kombiniert. Das benutzerfreundliche Layout im Browser-basierten Prüfungsplayer CaseTrain (HTML 5.0) ist so angelegt, dass die Prüflinge intuitiv durch die Klausur navigieren und sich dabei auf den Klausurinhalt konzentrieren können. Zudem ermöglicht das elektronische Format das Einbinden von Bildern, was insb. im Hinblick auf die Kompetenzüberprüfung der Befundung und Blickdiagnostik grundlegend ist und neue Perspektiven, insb. für visuelle Fächer wie z.B. Radiologie, Pathologie und Dermatologie, bietet. Mit dem elektronischen Klausurformat können neben den klassischen Multiple Choice-Fragen (Typ A-Einfachpositiv) erstmals auch innovative Fragetypten gestellt werden, die die klinische Entscheidungsfindung mitberücksichtigen. Mit dem elektronischen Prüfungssystem werden Item- und Fragetypen wie sequenzielle oder sternförmige Fallfragen (Key Features) mit freier Antworteingabe, PickN, Kprim, Freitext und Matching möglich. Diese tragen dazu bei, dass die Überprüfung von prozeduralem Wissen in den Fokus des Studiums rückt („assessment drives learning“).

Foto: Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung | Medizinische Fakultät  

Durch den automatischen Export der Klausurergebnisse kann die Fehlerrate in der Nachbearbeitung drastisch reduziert werden und die Auswertungszeit verkürzt sich. Der Datenexport erfolgt zum einen in einem Excel-Sheet, das die einfache Klausureinsicht ermöglicht. Zum anderen werden die Ergebnisse in Datenbanken (u.a. R) exportiert und eine Syntax basierend auf der probabilistischen Testheorie programmiert. Dies ermöglicht die Auswertung der studentischen Prüfungsleistungen in Einklang mit anerkannten Bildungskonsortien. 

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Sarah König, MME | Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung


 

>>> Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme per E-Mail folgende Adresse: pruefungen.humanmedizin@uni-wuerzburg.de 

WueMedica ist ein studentisch initiiertes Projekt. Es unterstützt die digitale und mobile Lehre im Medizinstudium. Ziel ist es, Lehrinhalte des klinischen Studienabschnitts durch flexible digitale Lernangebote zu ergänzen und Studierende beim selbstgesteuerten Lernen im Studienalltag zu unterstützen.

Im Rahmen eines strukturierten Entwicklungsprozesses erstellen studentische Hilfskräfte curriculumbegleitende mobile Selbstlernkurse auf der Lernplattform eSquirrel GmbH. Die Kurse orientieren sich an den zentralen Lernzielen der jeweiligen Fächer und bieten abwechslungsreiche interaktive Aufgabenformate wie Multiple-Choice-, Freitext- und Lückentextaufgaben. Die Lernplattform ist auf iOS, Android und im Browser verfügbar, kann vollständig offline genutzt werden.

Didaktisch kombiniert WueMedica mobile Lernformate mit spielerischen Elementen („Gamification“) und Ansätzen aus der Lernpsychologie. Dazu gehören unter anderem semesterinterne Bestenlisten, dass Sammeln von Punkten für richtig gelöste Aufgaben sowie Wiederholungsmechanismen nach dem Spaced-Repetition-Prinzip, die Motivation und nachhaltigen Lernerfolg fördern sollen. Durch die zeitliche und örtliche Flexibilität mobilen Lernens lassen sich die Inhalte niedrigschwellig in den individuellen Studienalltag integrieren und auch außerhalb klassischer Lehrsituationen nutzen.

Bislang nutzt etwa ein Drittel aller Medizinstudierenden die einzelnen Lernangebote. Eine fakultätsinterne Evaluation zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen der Nutzung der Selbslernkurse und besseren Prüfungsergebnissen, insbesondere bei strategischer Nutzung in Kombination mit der curricularen Lehre. Studierende berichten zudem über eine hohe Benutzerfreundlichkeit sowie eine gesteigerte Lernmotivation durch die interaktiven Kurselemente (doi.org/10.2196/85892).

Nutzeransicht in der App.

Studierende laden die eSquirrel-App kostenfrei herunter und registrieren sich dort mit ihrer Studmail-Adresse.

Im WueCampus-Raum von WueMedica sind alle Zugangsinformationen zu den Kursen hinterlegt (in Form von QR-Codes, Link und „Klassencode“). Hier der Zugang zum WueCampus-Raum: https://wuecampus.uni-wuerzburg.de/moodle/course/view.php?id=57713

QR-Code

Lernzielplattform WueMedGuide

Im Rahmen eines digitalen Mappingprojekts wurde die KI-gestützte Lernzielplattform WueMedGuide für das Humanmedizinstudium entwickelt. Grundlage ist eine Python-basierte Datenverarbeitungspipeline, mit der Lehrmaterialien unter Einsatz moderner Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) automatisiert analysiert werden.

Aus den vorhandenen Lehrmaterialien wurden kompetenzorientierte Lernziele authentisch extrahiert und generiert. Dadurch orientieren sich die Lernziele eng an den tatsächlich vermittelten Inhalten und sind weniger anfällig für Verzerrungen durch Überdokumentation. Für jede Vorlesung wurden 6–8 zentrale Lernziele erstellt und auf einer webbasierten Plattform übersichtlich visualisiert. Das Projekt wurde maßgeblich von Medizinstudierenden konzipiert und umgesetzt und leistet einen Beitrag zu mehr curricularer Transparenz, Orientierung im Studium und kompetenzorientierter Weiterentwicklung der Lehre.

Für Studierende wurde eine navigierbare interne Website (über WueCampus erreichbar) mit integrierter Suchfunktion sowie semester-, fach- und vorlesungsbezogener Strukturierung entwickelt. Ergänzend ermöglichen individuelle Fortschrittsanzeigen eine personalisierte Nutzung und unterstützen die Orientierung im Studium sowie die strukturierte Prüfungsvorbereitung. Ziel des Projekts ist es, einen leicht zugänglichen, transparenten und kompetenzorientierten Überblick über das Humanmedizincurriculum bereitzustellen und Lernprozesse nachvollziehbarer zu gestalten.

Auch aus Sicht der Lehrenden bietet das Projekt einen Mehrwert: Durch die erstmals mögliche umfassende digitale Gesamtdarstellung curricularer Inhalte können Überschneidungen, potenzielle Lücken und Entwicklungsperspektiven systematisch identifiziert und Lehrinhalte besser aufeinander abgestimmt werden. Damit schafft das Projekt eine datenbasierte Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Curriculums in der medizinischen Ausbildung.

Perspektivisch wird die Plattform um ein semantisches Mapping mit dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) erweitert. Hierfür werden Verfahren der semantischen Textanalyse, Sentence-Transformer-Modelle sowie GPT-basierte Sprachmodelle über die OpenAI-API eingesetzt. Dadurch können curriculare Inhalte systematisch Kompetenzbereichen zugeordnet und Zusammenhänge innerhalb des Curriculums sichtbar gemacht werden.

Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) - Bereitstellung und Nutzung von E-Learning-Kursen

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) fördert und koordiniert den Einsatz und die Entwicklung kooperativer, universitätsübergreifender multimedialer Lehr- und Lerninhalte innerhalb der bayerischen Hochschulen. Die Universität Würzburg arbeitet insbesondere im Studiengang Humanmedizin mit der vhb zusammen, stellt dort "Würzburger" E-Learning-Kurse bayernweit zur Verfügung und ermöglicht Studierenden die Nutzung der dort gelisteten Kurse.

Zum vhb-Kursangebot mit Beteiligung der Würzburger Fakultät.


Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Astrid Weingart / E_Weingart_A@ukw.de / Tel. 0931-201-55229

Virtuelles Mikroskop - digitales Mikroskopieren

Im Rahmen des "Virtuellen Mikroskops" steht den Studierenden der Human- und Zahnmedizin eine Vielzahl an hochauflösenden Präparaten in unterschiedlichen Zoomstufen zur Verfügung.


Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Astrid Weingart / E_Weingart_A@ukw.de / Tel. 0931-201-55229