Ringvorlesung: 450 Jahre Juliusspital
07.04.2026Wie sah das Spitalleben in der Frühen Neuzeit aus? Darum geht es ab Dienstag, 14. April, in einer Ringvorlesung zum 450. Jubiläum des Würzburger Juliusspitals.
Zur Zeit seiner Gründung gehörte das Juliusspital in Würzburg – neben ähnlichen Institutionen in Frankreich, Italien und den Niederlanden – zu den modernsten Spitalgroßbauten seiner Zeit. Wie alle Spitäler war es in erster Linie eine Fürsorge- und Pflegeeinrichtung. Doch im Lauf der Zeit wandelte es sich zum Lehrkrankenhaus der Würzburger Medizinischen Fakultät.
An der Universität Würzburg nimmt nun die Ringvorlesung „450 Jahre Juliusspital. Pflegen – Heilen – Lehren“ das Jubiläum des Juliusspitals zum Anlass, um verschiedenste Aspekte des Spitallebens in der Frühen Neuzeit vorzustellen. Der Dreiklang „Pflegen – Heilen – Lehren“ verweist bereits auf die zahlreichen Akteure, deren Tätigkeit das Spitalleben prägte.
Auftakt: Rivalität von Spital und Universität
Die Reihe beginnt am Dienstag, 14. April 2026, um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Professorin Sabine Schlegelmilch, Leiterin des JMU-Instituts für Geschichte der Medizin. Sie spricht zum Thema „Wem gehören die Kranken? Zur Rivalität von Spital und Universität.“
Die Ringvorlesung steht allen Interessierten offen. Die Vorträge finden jeweils dienstags um 19:00 Uhr in Hörsaal 318 der Universität am Sanderring statt.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig; der Eintritt ist frei. Wer möchte, kann online via Zoom teilnehmen. Weitere Informationen auf der Webseite der Ringvorlesung.
Organisation der Ringvorlesung
Veranstalter ist das Kolleg „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ der Universität in Kooperation mit der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften, dem Studium Generale und der Katholischen Akademie Domschule Würzburg. Organisatorin ist Professorin Sabine Schlegelmilch.
