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Medizinische Fakultät

Mobiler Ultraschall für Notarzteinsätze in Würzburg

10.03.2026

Ein mobiles Ultraschallgerät des Uniklinikums ist jetzt auf dem Notarzt-Einsatzfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes in Würzburg verfügbar – ein Fortschritt für die medizinische Notfallversorgung.

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Startschuss für den Einsatz des mobilen Ultraschallgeräts auf dem Notarzt-Einsatzfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes. Die Anschaffung wurde möglich durch die Unterstützung des Universitätsbundes Würzburg – links dessen Vorsitzender Gunther Schunk. (Bild: Kim Sammet / Universitätsklinikum Würzburg)

Das mobile Ultraschallgerät macht es möglich, lebensbedrohliche Erkrankungen bei Notfallpatientinnen und -patienten schon vor dem Eintreffen im Krankenhaus schneller und präziser zu erkennen.

Die Notärztinnen und Notärzte können damit auch in unklaren Situationen erste Diagnosen stellen – etwa bei inneren Blutungen, Herz- oder Lungenerkrankungen – und die Therapie einleiten. Bislang zählen mobile Ultraschallgeräte nicht zur Standardausstattung der Einsatzfahrzeuge.

Gefördert vom Universitätsbund

Realisiert wurde dieser Fortschritt dank einer finanziellen Förderung vom Universitätsbund Würzburg: Dieser hatte dem Universitätsklinikum Würzburg (UKW) aus Mitteln des Baetz-Preises die Beschaffung hochmoderner, mobiler Ultraschallgeräte ermöglicht.

Unter Federführung der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie hat das UKW mit den Geräten zertifizierte Fortbildungskurse etabliert. In den Kursen werden sowohl Notärztinnen und Notärzte als auch Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter geschult.

Parallel wurde der mobile Ultraschall in die studentische Lehre sowie in die Ausbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten integriert. Bereits jetzt befassen sich mehrere Dissertationsprojekte mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um den präklinischen Ultraschalleinsatz.

Vorreiterrolle in Bayern

Dass eines der mobilen Ultraschallgeräte nun auf dem Notarzteinsatzfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes in Würzburg verfügbar ist, verschafft Würzburg eine Vorreiterrolle in Bayern. Die moderne Ultraschalltechnik ist bereits auf dem Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung (Christoph 18) etabliert und bewährt, nun werden auch bodengebundene Rettungsmittel in der Region mit dieser Diagnostik ausgestattet.

„Die Notfallmedizin hat in Würzburg einen sehr hohen Stellenwert. Auf unterschiedlichen Ebenen nehmen wir schon seit Jahren eine Vorreiterrolle ein“, betont Professor Thomas Wurmb, Leiter der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin an der Klinik für Anästhesiologie.

Auch Klinikdirektor Professor Patrick Meybohm unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Der mobile Ultraschall stellt einen großen medizinischen Fortschritt dar, den wir in der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin konsequent voranbringen.“

Die Projektleiter Christian Zech, Oberarzt der Klinik, und Privatdozent Dr. Maximilian Kippnich, Oberarzt und stellvertretender Chefarzt des Kreisverbandes Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes, heben die enge Kooperation hervor: „Das erfolgreiche Projekt basiert vor allem auf der seit Jahren sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz und den Notfallsanitäterinnen und -sanitätern vor Ort.“


Weblink

Universitätsbund Würzburg


Von Pressestelle Universitätsklinikum Würzburg

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