Intern
Medizinische Fakultät

Neuer Masterstudiengang: Theology for a World in Transformation

16.06.2026

Wie die Theologie zur Orientierung in einer immer chaotischeren Welt beitragen kann: Darum geht es im neuen englischsprachigen Masterstudiengang „Theology for a World in Transformation“.

none
Die Lampe im Eingangsbereich der Würzburger Katholisch-Theologischen Fakultät passt gut zum neuen Masterstudiengang: Sie ist ein Sinnbild für den internationalen Diskurs über Fächergrenzen hinweg. (Bild: Daniel Peter / Universität Würzburg)

Wer gibt uns einen ethischen Kompass für eine Welt, die sich durch Künstliche Intelligenz, Drohnenkriege und die Klimakrise radikal verändert? Die Theologie. Sie kann reflektiert und verantwortungsbewusst ansprechen, welche Herausforderungen tiefgreifende Transformationsprozesse für Menschen darstellen und welche Konsequenzen diese Prozesse für das Menschenbild haben.

Solche grundlegenden Orientierungsfragen unserer Zeit stehen im Mittelpunkt des neuen englischsprachigen Masterstudiengangs „Theology for a World in Transformation“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

Studium geht auch ohne Theologie-Bachelor

Der internationale Master startet zum Wintersemester 2026/27; Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026. Wer sich dafür interessiert, muss nicht zwingend ein Fach mit Bezug zu Theologie oder Religion studiert haben: Das neue Angebot steht Studierenden mit Bachelor-Abschluss aus allen Fächern offen.

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung gibt es auf der Homepage des Masters.

Was das Studium besonders macht

Die Masterstudierenden erfahren, wie die Theologie ihre ganz eigenen Antworten zu den Krisen unserer Zeit gibt – und wie sie ihre Ideen in den Austausch mit Menschen aus anderen Fachgebieten einbringt. Sie lernen die katholische Theologie als selbstkritische und kritische Wissenschaft kennen, die den sozialen Diskurs beeinflussen und zur Gestaltung der Gesellschaft und der Welt beitragen möchte.

Diesen Anspruch setzt die Würzburger Fakultät auch in der Praxis um: Sie ergänzt das theologische Kursprogramm um Lehrangebote aus anderen Einrichtungen der JMU. Das macht den neuen Masterstudiengang zur interdisziplinären Denkfabrik: Er kooperiert zum Beispiel mit dem Nachhaltigkeitslabor WueLab und dem Lehrprogramm „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK).

Viele Berufsmöglichkeiten

Von der Ethik-Beauftragten in einem Tech-Konzern bis zum Referenten in einer internationalen Hilfsorganisation: Durch die interdisziplinäre und internationale Ausrichtung des Masters stehen den Absolventinnen und Absolventen viele Berufsmöglichkeiten offen.

Sie können zum Beispiel in Organisationen arbeiten, die sich mit sozialer Entwicklung, internationalen Beziehungen sowie Missions- oder Hilfsprogrammen befassen. Andere Tätigkeitsfelder eröffnen sich in den Bereichen Kultur, Medien, Gesellschaftspolitik oder Kirche.


Kontakt

Ansprechperson für Studieninteressierte ist Daniel Mattick, Referent für Internationalisierung an der Fakultät, theologie-master@uni-wuerzburg.de

Von Robert Emmerich / Valeria Kiendl

Zurück