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Medizinische Fakultät

Infotag zu Prostatakrebs

17.03.2026

Am 18. April lädt das Prostatakarzinom-Zentrum der Uniklinik zum 8. Patienteninformationstag ein. Die kostenlose Veranstaltung bietet einen Überblick über Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

Am Informationstag haben Teilnehmende unter anderem die Chance, ihre Fragen über Prostata-Krebs (gelb-rot markiert) zu stellen.
Am Informationstag haben Teilnehmende unter anderem die Chance, ihre Fragen über Prostata-Krebs (gelb-rot markiert) zu stellen. (Bild: UKW)

Prostata-Krebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Eine Diagnose kann Patienten und behandelnde Ärztinnen und Ärzte vor viele Fragen stellen: Welche Informationen liefern bestimmte MRT-Untersuchungen oder Fusionsbiopsien der Prostata? Was sind Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungsansätze? Und was ist zu tun, wenn der Krebs bereits gestreut hat oder Jahre nach der Erstbehandlung zurückkehrt?

Das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Prostatakarzinom-Zentrum des Uniklinikums Würzburg (UKW) führt am 18. April 2026 seinen 8. Informationstag durch. In Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) WERA wendet sich die Veranstaltung an Patienten und alle sonstigen Interessierten. Zwischen 10.00 und etwa 14.15 Uhr geben neun Experten in für Laien verständlichen Kurzvorträgen einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten zur Vorsorge, Diagnostik und Behandlung der verbreiteten Tumorerkrankung.

Von bildgebenden Verfahren und Kombinationstherapien

„In der Diagnostik des Prostatakrebses gelten mittlerweile moderne bildgebende Verfahren als Standard, während neue Entwicklungen bei Operationen und in der Strahlentherapie das Behandlungsspektrum erweitern“, berichtet Professor Hubert Kübler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am UKW. Seine Stellvertreterin, Dr. Anna Katharina Seitz, ergänzt: „Gerade bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs stehen uns heute zudem viele wirksame Medikamente und Kombinationstherapien zur Verfügung.“

Referenten aus diversen Disziplinen

Voraussetzung für die am Prostatakarzinomzentrum gebotene ganzheitliche Patientenversorgung ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies spiegelt sich auch bei den Referenten des Infotages wider. Neben der Urologie stammen diese aus der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie, der Nuklearmedizin sowie der Strahlentherapie und Radioonkologie. Als wichtiger Partner kommt die Selbsthilfe zu Wort.

Zum Abschluss der Veranstaltung im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße haben die Zuhörerinnen und Zuhörer Gelegenheit, im direkten Gespräch mit den Spezialisten persönliche Fragen zu stellen.

Die Teilnahme am Patienteninfotag ist kostenlos, das detaillierte Programm gibt es auf www.ukw.de/urologie unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

Von Pressestelle UKW

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