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Medizinische Fakultät

Furchtreaktionen: Probandinnen für Studie gesucht

20.01.2026

Für eine Studie sucht das Universitätsklinikum Würzburg gesunde Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren. Es geht darum, wie virtuelle Eindrücke Emotionen und physiologische Reaktionen beeinflussen.

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In einem einstündigen VR-Setting wird am Uniklinikum der Einfluss von Geräuschen auf Emotionen und die Hautleitfähigkeit untersucht. (Bild: Pressestelle UKW / KI-generiert)

Angst- und Furchtreaktionen sind automatische körperliche Schutzmechanismen, die sich innerhalb von Sekunden auswirken: Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, die Muskeln spannen sich an und die Haut beginnt vermehrt zu schwitzen – der Körper macht sich bereit für Kampf oder Flucht. Auch wenn diese Reaktionen evolutionär sinnvoll sind, können sie im modernen Alltag – etwa bei Stress, lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen – überraschend auftreten und mitunter belastend sein.

Wie können solche Reaktionen durch virtuelle Eindrücke in verschiedenen Szenarien beeinflusst werden? Das erforschen Professorin Grit Hein und ihr Team am Zentrum für Psychische Erkrankungen (ZEP) des Uniklinikums Würzburg (UKW).

Dazu wird in einem einstündigen Studiensetting im VR-Raum des ZEP am Margarete-Höppel-Platz 1 der Einfluss von Geräuschen auf die Emotionen sowie die Änderung der Hautleitfähigkeit analysiert.

Was Interessierte wissen müssen

Für die Studie sucht das Forschungsteam gesunde Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren. Sie sollten gute Deutschkenntnisse besitzen und weder unter Platzangst leiden noch neurologische oder psychiatrische Vorerkrankungen haben.

Für die Studienteilnahme gibt es eine Pauschale von 13 Euro. Interessierte sollen eine E-Mail an die Psychologiestudentin und Studienleiterin Lorena Marcantonio schreiben, lorena.marcantonio@stud-mail.uni-wuerzburg.de

Von Pressestelle Universitätsklinikum Würzburg

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