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Medizinische Fakultät

Studie über chronische Rückenschmerzen

11.04.2023

Das Universitätsklinikum Würzburg sucht für eine Studie Personen, die an chronischen Rückenschmerzen leiden. Erprobt wird ein Programm, das Technologien der Virtuellen Realität (VR) nutzt.

Ziel der Studie ist es, mit den Wahrnehmungsmöglichkeiten der Virtuellen Realität neuronale Netzwerke im Gehirn so zu modifizieren, dass chronische Schmerzen möglichst dauerhaft gelindert werden.
Ziel der Studie ist es, mit den Wahrnehmungsmöglichkeiten der Virtuellen Realität neuronale Netzwerke im Gehirn so zu modifizieren, dass chronische Schmerzen möglichst dauerhaft gelindert werden. (Bild: Isabel Neumann / Universitätsklinikum Würzburg)

Bei einer Studie des Zentrums für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) des Uniklinikums Würzburg tauchen Patientinnen und Patienten mit chronischen Rückenschmerzen mit einer speziellen Brille in eine virtuelle Welt ein und führen unter diesem Eindruck physiotherapeutische Übungen durch. So sollen neue Wege eröffnet werden, sich auch im Alltag schmerzarm bewegen zu können.

Gesucht werden dafür Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren, die an chronischen Rückenschmerzen leiden – das heißt seit mindestens drei Monaten bis maximal fünf Jahren. Wichtig ist, dass die Studienteilnehmenden gute Deutschkenntnisse haben und dass sie gut sehen können, am besten ohne Sehhilfe, ansonsten mit Kontaktlinsen oder einer nur kleinformatigen Brille. Ausschlusskriterien sind Schwangerschaft sowie seelische oder neurologische Erkrankungen.

Neun Wochen Dauer

Die Studie läuft über neun Wochen. Ab der dritten Woche finden wöchentlich zwei Therapiesitzungen in der virtuellen Realität statt. Von der sechsten bis zur neunten Woche wird nur noch beobachtet. Bei Studienabschluss erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Therapiesitzung, insgesamt also 60 Euro. Alle Termine finden in Würzburg statt.

Interessierte können sich unter dieser E-Mail-Adresse melden: reliefvr@uni-wuerzburg.de

Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Projekt „Gesellschaft der Ideen“ gefördert.

Von Pressestelle Universitätsklinikum Würzburg

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