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Medizinische Fakultät

Infoabend zu familiärem Eierstockkrebs

12.04.2022

Das Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentrum Würzburg lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte zu einem virtuellen Informationsabend ein. Dabei stehen acht Expertinnen und Experten auch für Fragen zur Verfügung.

Zu den Referentinnen des Online-Infoabends gehört Tanja Schlaiß, die Koordinatorin des FBREK Würzburg.
Zu den Referentinnen des Online-Infoabends gehört Tanja Schlaiß, die Koordinatorin des FBREK Würzburg. (Bild: Daniel Peter)

„In fünf bis zehn Prozent der Fälle von Brust- und Eierstockkrebs handelt es sich um Erkrankungen, die familiär gehäuft auftreten“, sagt Professor Achim Wöckel. Der Direktor der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) fährt fort: „Betroffene sollten sich dazu möglichst in einer spezialisierten Einrichtung beraten lassen.“

Eine solche Einrichtung ist das seit 1996 vom UKW betriebene und kürzlich von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentrum (FBREK) Würzburg. Es fungiert als Anlaufstelle für Frauen aus dem Raum Nordbayern und aus benachbarten Gebieten.

Drei Vorträge plus Diskussion

Am Mittwoch, den 27. April 2022, gibt eine Online-Veranstaltung allen Interessierten einen Einblick in die Tätigkeiten des FBREK Würzburg. Im Fokus steht diesmal das familiär bedingte Ovarialkarzinom.

Ab 18 Uhr erklären acht Expertinnen und Experten, wann der Verdacht auf eine familiäre Risikosituation vorliegt, wer sich wann und wie testen lassen sollte und was im Fall des Falles die therapeutischen Konsequenzen sind. Nach den drei Vorträgen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen mit den Fachleuten zu diskutieren.

Wo man sich anmelden kann

Die kostenlose Veranstaltung nutzt die Plattform Zoom. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 26. April 2022 bei Michaela Roth von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik erforderlich unter E-Mail: roth_m@ukw.de. Das detaillierte Programm findet sich unter www.ukw.de/frauenklinik.

Von Pressestelle Universitätsklinikum Würzburg

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