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Faculty of Medicine

Programm

Herzlich Willkommen im Studiengang Zahnmedizin!

Informationsmöglichkeiten für die Studienorganisation
Im WueCampuskurs "Studienorganisation Zahnmedizin" erhalten Sie Hinweise und Stichpunkte für Ihre Studienorganisation. Bitte nutzen Sie die Funktion "Selbsteinschreibung", um in den Kursraum zu gelangen. Bitte informieren Sie sich über die entsprechenden Veranstaltungen auch in den zugehörigen WueCampuskursen.

Vorlesungszeitraum
Informationen zu Fristen und Termine

Der Studiengang Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist als Regelstudiengang mit Staatsexamen organisiert; es handelt sich nicht um einen Modellstudiengang nach § 82 ZApprO. Rechtsgrundlagen sind die Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen (ZApprO) vom 8. Juli 2019 in der jeweils geltenden Fassung sowie die Würzburger Studienordnung. Die zahnärztliche Ausbildung umfasst ein universitäres Studium von 5.000 Stunden und fünf Jahren, eine Ausbildung in erster Hilfe, einen einmonatigen Pflegedienst, eine vierwöchige Famulatur, den Erwerb der Fachkunde im Strahlenschutz und die Zahnärztliche Prüfung. Die Regelstudienzeit einschließlich der Prüfungszeiten beträgt fünf Jahre und sechs Monate.

Das Curriculum folgt dem Ausbildungsziel einer wissenschaftlich und praktisch ausgebildeten Zahnärztin bzw. Zahnarztes, die bzw. der zur eigenverantwortlichen und selbständigen Ausübung der Zahnheilkunde, zur Weiterbildung und zur kontinuierlichen Fortbildung befähigt ist. Profilbildend sind die Verknüpfung von wissenschaftlicher Fundierung, praktischen Fertigkeiten und Patientenversorgung, die evidenzbasierte Bewertung medizinischer und zahnmedizinischer Verfahren, Prävention, zahnärztliche Gesprächsführung, Qualitätssicherung sowie interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit. Die naturwissenschaftlichen und theoretischen Grundlagen werden konsequent auf ihre zahnmedizinische Relevanz bezogen und mit klinischen Inhalten vernetzt.

Der Erste Studienabschnitt umfasst die Fachsemester 1 bis 4. Dieser vermittelt die naturwissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen in Physik, Chemie, Biologie, Biochemie und Molekularbiologie, makroskopischer und mikroskopischer Anatomie sowie Physiologie. Hinzu kommen Berufsfelderkundung, medizinische Terminologie und bereits früh zwei zahnmedizinische Propädeutika mit den Schwerpunkten Präventive Zahnheilkunde und Dentale Technologie. Die Grundlagenlehre ist curricular mit der Humanmedizin weitgehend parallelisiert und mit der Biomedizin abgestimmt; dadurch werden medizinische Zusammenhänge und die Bedeutung systemischer Erkrankungen für die Zahnmedizin von Beginn an sichtbar. Vor der Meldung zum Ersten Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung sind außerdem die Ausbildung in erster Hilfe und der einmonatige Pflegedienst nachzuweisen. Der Studienabschnitt endet frühestens nach dem vierten Fachsemester mit dem mündlichen Ersten Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung.

Der Zweite Studienabschnitt umfasst die Fachsemester 5 und 6 und bildet die klinisch-propädeutische bzw. simulationsgestützte Ausbildungsphase. In vier aufeinander abgestimmten Phantom- und Propädeutikkursen werden die Studierenden auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten vorbereitet: Zahnerhaltungskunde am Phantom, zahnärztliche Prothetik am Phantom, kieferorthopädische Propädeutik und Prophylaxe sowie zahnärztlich-chirurgische Propädeutik und Notfallmedizin. Im Mittelpunkt stehen manuelle und technische Fertigkeiten, Befunderhebung, Prävention, Behandlungsplanung, Hygiene, Notfallkompetenz und patientensicheres Handeln. Nach zwei Fachsemestern schließt sich der mündlich-praktische Zweite Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung an.

Der Dritte Studienabschnitt umfasst die Fachsemester 7 bis 10 und ist durch die betreuungsintensive bzw. supervidierte Ausbildung an Patientinnen und Patienten geprägt. Zu den klinischen Pflichtveranstaltungen gehören die Praktika in der Klinik oder Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten I und II, die zahnmedizinische Diagnostik und Behandlungsplanung I und II, die kieferorthopädische Diagnostik und Therapie I und II, die Operationskurse I und II sowie die Integrierten Behandlungskurse I bis IV. In den integrierten Behandlungskursen werden Befunderhebung, Diagnostik, synoptische Therapieplanung, Prävention, Zahnerhaltung, Parodontologie, Endodontologie, Kinderzahnheilkunde, Prothetik, Chirurgie und weitere zahnmedizinische Disziplinen patientenbezogen zusammengeführt. Die Studierenden übernehmen unter enger Supervision zunehmend komplexe Behandlungsschritte und lernen, Therapieentscheidungen fachübergreifend zu begründen und zu koordinieren.

Begleitend werden die medizinischen Fächer Pharmakologie und Toxikologie, Pathologie, Hygiene/Mikrobiologie/Virologie, Innere Medizin einschließlich Immunologie, Dermatologie und Allergologie sowie Berufskunde und Praxisführung vermittelt. Neun interdisziplinäre Querschnittsbereiche vernetzen medizinische und zahnmedizinische Perspektiven: Notfallmedizin, Schmerzmedizin, Medizin und Zahnmedizin des Alterns, Klinische Werkstoffkunde, Orale Medizin und systemische Aspekte, Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich, Gesundheitswissenschaften, Ethik und Geschichte der Medizin und Zahnmedizin sowie Wissenschaftliches Arbeiten einschließlich Biometrie, medizinischer Informatik, Literaturrecherche und evidenzbasierter Medizin. Hinzu kommen das Radiologische Praktikum mit besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes, ein Wahlfach und die vierwöchige Famulatur. Bis zum Ersten Prüfungsabschnitt kann zusätzlich ein Wahlfach belegt werden.

Die Lehre verbindet Präsenzvorlesungen, praktische Übungen, Seminare, gegenstandsbezogene Studiengruppen, Tutorien, Fallbesprechungen und Blockpraktika. Sie ist interdisziplinär, fallorientiert und anwendungsbezogen ausgerichtet. Praktische und klinische Kompetenzen werden stufenweise vom Modell und Phantom über Simulationen bis zur Behandlung realer Patientinnen und Patienten entwickelt. Verbindliche Kursfolgen, Eingangs- und Leistungskontrollen, arbeitsmedizinische Vorsorge und engmaschige Supervision dienen der Patientensicherheit und gewährleisten, dass klinische Tätigkeiten erst nach dem Nachweis der jeweils erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten übernommen werden.

Digitalisierung und Simulation sind in Würzburg zunehmend als durchgängiger Lernpfad ausgestaltet. Eingesetzt werden WueCampus und weitere E-Learning-Angebote, virtuelle Mikroskopie, fallbasiertes Lernen und digitale Prüfungen mit CaseTrain. In der zahnmedizinischen Propädeutik und klinischen Vorbereitung kommen klinikintern entwickelte 3D-gedruckte Übungsmodelle und individualisierte Übungszähne zum Einsatz. In der klinischen Lehre führen Studierende digitale intraorale Abformungen durch, planen CAD-gestützte Kronen- und Brückendesigns (computergestütztes Konstruieren) und lernen additive sowie subtraktive Herstellungsverfahren kennen. Augmented-Reality-Anwendungen wie DigiDont und interaktive digitale Fallpräsentationen mit dem virtuellen Patienten in 3Dentify ergänzen die praktische und fallbasierte Ausbildung.

Die universitären Prüfungsformen umfassen schriftliche und mündliche Prüfungen, praktische und klinische Fertigkeitsprüfungen, Testate, Referate, sowie patientenbezogene Prüfungsformate. Schriftliche Prüfungen werden überwiegend elektronisch durchgeführt und basieren vorwiegend auf Antwortauswahlverfahren. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Aufgabenformate, darunter Einfach- und Mehrfachauswahlfragen, Bild- und Key-Feature-Aufgaben sowie Freitextfragen. Mündliche Prüfungen werden strukturiert durchgeführt und basieren auf vorab ausgearbeiteten Prüfungsaufgaben mit definierten Erwartungshorizonten. Praktische und klinische Kompetenzen werden standardisiert an Simulatoren und Modellen sowie an Patientinnen und Patienten geprüft.

Die staatliche Zahnärztliche Prüfung besteht aus drei Abschnitten: einem mündlichen Ersten, einem mündlich-praktischen Zweiten sowie einem Dritten Abschnitt mit mündlich-praktischem und schriftlichem Teil. Damit werden Wissen, klinische Entscheidungsfähigkeit, praktische Fertigkeiten, Kommunikation und selbständige Patientenbehandlung geprüft.

Statistische Beratung

Das Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie bietet eine Statistische Beratung für Forschungsprojekte und für medizinische Promotionen an: Studentische statistische Beratung.

Kursangebote des Rechenzentrums

Das Rechenzentrum bietet diverse Kurse für die Studierenden der Universität Würzburg kostenlos an. Dazu gibt es für Studierende gratis hochwertige IT-Handbücher aus der Reihe der RRZN-Schriften, sofern diese angeboten werden und vorrätig sind.

Kursangebote der Universitätsbibliothek

Die Bibliothek biete Kurse über den Umgang mit Datenbanken an. Empfehlenswert ist der Kurs "Literatursuche für die medizinische Doktorarbeit".

Sprachkurse

Das Sprachzentrum der Universität Würzburg bietet sowohl semesterbegleitende Kurse als auch Intensivkurse in der vorlesungsfreien Zeit an. Die Gruppengrößen sind auf maximal 25 Teilnehmer beschränkt, die Kurse sind für Studierende der Universität Würzburg kostenlos. Das ZFS bietet eine umfassende Sprachausbildung von Anfänger- bis Fortgeschrittenenniveau (Niveaus A1 bis C1/C2, orientiert am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen).

Über verschiedene Austausch- und Partnerschaftsprogramme haben Sie die Möglichkeit, im Ausland zu studieren oder Praktika abzuleisten.

Prof. Dr. med. Andreas K. Buck ist der Prodekan für Internationalisierung an der Medizinischen Fakulträt der Universität Würzburg.
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

Ihre Fragen zum Auslandsstudium richten Sie bitte an Frau Barbara Moll.

Für die Beratung zu Erasmus-Auslandsaufenthalten im Fachbereich Zahnmedizin stehen Ihnen Frau Janda und Frau Dr. Wischmeyer zur Verfügung.

Im WueCampuskurs "Studienorganisation Zahnmedizin" erhalten Sie unter "Studieren im Ausland" eine Übersicht zu den Informationen für Ihre Planung zu einem Studienaufenthalt im Ausland.

 eLearning der Medizinischen Fakultät

Für das Studium der Zahnmedizin an der Universität Würzburg stehen verschiedene E-Learning-Plattformen zur Verfügung.

Auf der allgemeinen Informationsplattform der Universität Würzburg finden Sie verschiedene Vorlesungen und Kursangebote als auch die dazugehörigen Skripte, bzw. Vorlesungsfolien und Videos mit Demonstrationen: WueCampus 2

Für zahnmedizinische Studierende der Universität Würzburg besteht die Möglichkeit, kostenlos das Kursprogramm der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) zu nutzen. Dort werden verschiedene Kurse auf dem Gebiet der Zahnmedizin und Humanmedizin angeboten: Virtuelle Hochschule Bayern

Eine Vielzahl an hochauflösenden histologischen Präparaten mit der Möglichkeit der Betrachtung in unterschiedlichen Zoomstufen zur höheren Auflösung stehen im "Virtuellen Mikroskop" den Studierenden für die Lehrveranstaltungen der Histologischen Anatomoie und Pathologie zur Verfügung: Virtuelle Mikroskopie Zahnmedizin

Zur Ergänzung der praxisnahen Lehre wird das Programm "Casetrain" eingesetzt, das an der Universität Würzburg entwickelt wurde. Mit dem Programm kann fallbasiertes Lernen angeboten werden. Das Programm wird auch für digitale Prüfungen eingesetzt. Casetrain