Intern
Fachschaftsinitiative Biomedizin

FAQs

Der NC variiert von Jahr zu Jahr und liegt meist bei etwa 1,4. Erfahrungsgemäß werden über das Nachrückverfahren regelmäßig weitere Plätze frei. Zusätzlich können gute Leistungen in naturwissenschaftlichen Abiturfächern positiv berücksichtigt werden.

Nein, kann man definitiv nicht. Das Biomedizin Studium ist kein vollwertiger Ersatz für ein medizinisches Studium und ermöglicht keine Ausbildung für diese Berufsrichtung. Auch ist ein sinnvoller Wechsel vom Biomedizin- zu einem Medizin-Studium kaum möglich.  

Im Studium hat man durch die vielen verschiedenen Praktika relativ viel Laborpraxis. Schon ab dem 2. Semester kann man im Biochemie Praktikum Labor-Erfahrung sammeln. 
Die Methoden sind immer unterschiedlich, natürlich je nach Fach. Am Anfang lernt man im Biochemie Praktikum viele Grundlagen. Später gibt es Virologie, Immunologie oder Mikrobiologie-Praktika, mit den entsprechenden Methoden.   

In den Semesterferien finden häufig Laborpraktika oder Klausuren statt, meist über einige Wochen. Trotzdem bleiben in der Regel auch immer einige Wochen ohne verpflichtende Veranstaltungen, in denen tatsächlich frei ist.

Der Stundenplan unterscheidet sich je nach Semester. Insgesamt gibt es viele Pflichtveranstaltungen, an denen eine regelmäßige Teilnahme erforderlich ist. Dadurch kann der Wochenplan recht voll sein, ist aber gut planbar.

Einen Eindruck über die Fächer und den Umfang der einzelnen Semester findet man hier.  

Die ersten Semester bestehen aus vielen Pflichtveranstaltungen, die zum einen die nötigen Grundlagen vermitteln und zum anderen die Studierenden aus den verschiedenen Schulen auf einen gemeinsamen Wissenstand bringen. In den späteren Semestern gibt es dann in den Wahlpflichtbereichen aber auch zunehmend die Möglichkeit, Fächer je nach eigenem Interesse zu belegen.  

Weiterführend kannst du natürlich den Master Biomedizin in Würzburg machen. Ansonsten gibt es auch viele weitere Möglichkeiten, ähnliche Studiengänge wie Master Molekulare Medizin zu belegen (z.B. in Freiburg, Nürnberg, Göttingen, Greifswald etc.).   

Zu den Hauptberufsfeldern zählen Forschungsarbeiten an Unis, Grundlagenforschung an großen Zentren (Fraunhofer-Institut, Robert-Koch-Institut, usw.) oder das Arbeiten in der Entwicklung und Produktion von biotechnologischen und pharmazeutischen Firmen.

Karriereverläufe von ehemaligen Biomeds werden regelmäßig auf der Biomedica vorgestellt.

Du solltest auf jeden Fall Interesse an biologischen und medizinischen Fragestellungen haben, damit du dich für das Studium begeistern kannst. Natürlich gibt es immer Fächer die einem mehr oder weniger Spaß machen. Man braucht außerdem ein bisschen Durchhaltevermögen und du musst dir bewusst sein, dass du manchmal die Zähne zusammen beißen musst und dich durchkämpfst. Aber es lohnt sich auf jeden Fall :)   

Nein. Wir haben zwar Anatomie, jedoch ist es eine extra Biomediziner Vorlesung und wir präparieren keine Leichen. In den Übungen dazu schaut man sich allerdings auch echte Körperspender an. Du musst aber nichts anfassen etc., wenn du nicht möchtest.   

In den Tierreich-Übungen im 1. Semester wird die Anatomie verschiedener Tiere wie der Heuschrecke, des Seesterns oder der Maus untersucht, wofür man diese bereits toten Tiere auch sezieren muss. Da man dabei allerdings in Zweierteams an einem Tier arbeitet, kann man sich abwechseln und gegenseitig unterstützen.

Das Studium ist inhaltlich anspruchsvoll und das Tempo teilweise sehr hoch, sodass es durchaus stressige Phasen gibt, besonders zu Beginn. Freizeit ist trotzdem möglich, vor allem wenn man lernt, sich gut zu organisieren. Am Anfang fühlt man sich oft etwas erschlagen, mit der Zeit findet man jedoch seinen Rhythmus. Und keine Sorge: Viele vor dir haben es auch geschafft :)