Institut für Rechtsmedizin
Willkommen auf der Homepage des Würzburger Instituts für Rechtsmedizin!
Unser Institut vertritt das Fach Rechtsmedizin in Forschung und Lehre an der Universität Würzburg und bietet rechtsmedizinische Dienstleistungen für Polizei und Justiz, im Rahmen der Krankenversorgung sowie für private Auftraggeber an.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere Arbeitsbereiche, Dienstleistungsangebote, aktuelle Forschungsprojekte, Publikationen und Lehrveranstaltungen geben.
Aktuelles
Treffen der rechtsmedizinischen Präparatorinnen und Präparatoren 2027
Die nächste jährliche Fortbildungsveranstaltung für rechtsmedizinische Präparatorinnen und Präparatoren wird vom
11.03.2027 (13:30) bis 12.03.2027 (13:00 Uhr)
an unserem Institut in Würzburg stattfinden. Sie soll wie auch in der Vergangenheit eine Plattform für fachlichen Austausch und praxisnahe Fortbildung sein. Das (vorläufige) Programm und weitere Informationen (Anmeldung, Unterkunftsmöglichkeiten, …) werden wir Anfang des kommenden Jahres über den E-Mail-Verteiler der Institute verschicken.
Vertrauliche Spurensicherung
Personen, die einen sexuellen oder körperlichen Übergriff erlitten haben, stehen oft erst einmal unter Schock. Auch wenn solche Taten grundsätzlich zur Anzeige kommen sollten, mag der Gang zur Polizei, um Anzeige zu erstatten, manchmal schwerfallen; womöglich sprechen persönliche Gründe dagegen, etwa wenn die Tat sich im häuslichen Umfeld ereignete. Dennoch sollten die Spuren der Tat dokumentiert und gesichert werden, da sie später vielleicht doch noch in einem straf- oder zivilrechtlichen Gerichtsverfahren zur Fallaufklärung beitragen können. Seit dem 01.11.2025 gibt es in Bayern die Möglichkeit, sich die Verletzungen vertraulich dokumentieren und Spuren vertraulich sichern zu lassen. Die Krankenkassen tragen die Kosten der Befunddokumentation und Spurensicherung, die Abrechnung erfolgt aber anonymisiert.
Das Würzburger Institut bietet die vertrauliche Befunddokumentation und Spurensicherung an, wobei keine gynäkologische Untersuchung und Spurensicherung erfolgen kann. Hierfür sollten sich Betroffene an die Universitäts-Frauenklinik wenden. Das Institut ist darüber hinaus Ansprechpartner für Ärztinnen und Ärzte bzw. Krankenhäuser in Nordbayern, die diese Leistungen ebenfalls anbieten. Ein entsprechendes Netzwerk ist im Aufbau begriffen.
Wer kann sich an uns wenden?
- Ärztinnen und Ärzte, die mit der Untersuchung Betroffener betraut sind
- Öffentlich-soziale Einrichtungen, die Opfer betreuen
- Betroffene von häuslicher Gewalt oder anderen Gewalttaten
Voraussetzung für die Untersuchung ist, dass noch keine Anzeige bei der Polizei erfolgt ist.
Für einen Untersuchungstermin wenden Sie sich bitte telefonisch (0931 3147020) oder per E-Mail an unser Institutssekretariat. Die Untersuchungen sind möglich von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 08:30 Uhr und 16:00 Uhr, freitags von 08:30 bis 13:00 Uhr. Bei nicht deutschsprachigen Personen bitten wir zur besseren Verständigung um die Begleitung einer/s Dolmetscherin/Dolmetschers oder einer/s deutschsprachigen Angehörigen oder Freund/in.
Weitere Informationen
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales