piwik-script

English Intern
    Deutsches Zentrum für Präventionsforschung und Psychische Gesundheit

    Aufgaben und Ziele

    Innovative Präventionsprogramme zur Reduktion psychischer Erkrankungen

    Das DZPP verfolgt das übergeordnete Ziel, innovative Präventionsprogramme zur Reduktion psychischer Erkrankungen zu entwickeln, evaluieren und in der Fläche verfügbar zu machen.

    Dadurch wird das DZPP dazu beitragen, die gesamtgesellschaftliche Belastung mit psychischen Störungen und ihren psychosozialen Folgen zu reduzieren. Hierbei sind wesentliche wissenschaftliche Fragestellungen weitgehend ungeklärt, beispielsweise:

    • Bei Wem können Wie in Bezug auf Welche psychische Störung präventive Effekte erzielt werden?
    • Welche psychischen Störungen können durch Primärprävention wirksam verhindert werden?
    • Welche Mechanismen liegen präventiven Effekten zugrunde?
    • Können neuro-bio-psycho-soziale Risiko- und Resilienzsignaturen für spezifische Risikopopulationen definiert werden?
    • Wir können wir ökonomisch sinnvoll möglichst viele Menschen möglichst effektiv erreichen?

    Innovative Forschungs- und Serviceinfrastruktur

    Das DZPP hat eine innovative Forschungs- und Serviceinfrastruktur geschaffen, die verschiedene Funktionen und Aufgaben erfüllen soll:

    • Nationale und Internationale Vernetzung von Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen
    • Nationale und Internationale Vernetzung universitärer und nicht-universitärer wissenschaftlicher Einrichtungen mit Kindergärten, Horten, Tagesstätten, schulischen Strukturen, Beratungsstellen, Jugendhilfe, Sozialhilfe, Vereinen, der Politik, Krankenkassen sowie Institutionen und staatlichen Behörden, die Prävention vermitteln.
    • Bereitstellung und Verfügbarmachung von evaluierten Präventionsprogrammen 
    • Verbesserung der Früherkennung psychischer Störungen zur Verhinderung schwerwiegender und chronischer Verläufe.
    • Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von existierenden Präventionsmaßnahmen kooperierender Institutionen.
    • Interventions-Servicestruktur für die Implementierung von randomisiert-kontrollierten Interventionsstudien
    • Gezielte und frühzeitige Zuweisung bereits erkrankter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in das indizierte Behandlungssetting.
    • Niederschwellige Beratung mit Risikoassessment von Familien und Institutionen.

    Das DZPP arbeitet entlang einer translationalen Pipeline

    Um diese Fragen zu beantworten arbeite das DZPP entlang einer translationalen Pipeline (siehe Grafik):  

    • Identifikation von Zielmechanismen
    • Entwicklung von Programmen und Erprobung in Pilotstudien
    • Optimierung von Programmen in explorativen Studien,
    • Überprüfung der Effektivität in konfirmatorischen Studien
    • in der Fläche verfügbar zu machen und populationsweite Effekte zu erfassen.