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Intern
    Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin

    Blockpraktikum Notfallmedizin

     

    Das Blockpraktikum Notfallmedizin ist für alle Studierende im 8en Semester verpflichtend. Begleitend zur Vorlesung wird in insgesamt 10 Teilblöcken an einem Wochenende ein Einblick in die praktische Notfallmedizin ermöglicht.

    Jeder im 8en Semester hat die Möglichkeit (in der Regel) zwischen 3 Wochenenden zu wählen und ob man das Praktikum vormittags (8 bis 13.30 Uhr) oder nachmittags (14 bis 19.30 Uhr) am gewählten Wochenende belegen möchte. Die Wahl findet direkt bei der Kurswahl zu Beginn des Semesters statt.

     

    Samstags werden folgende Stationen und Themen behandelt:

     

    1. Erste Hilfe (Notruf, Druckverband und Fallbeispiele)

    2. Airway Management (Maskenbeatmung, Intubation, Narkoseeinleitung)

    3. Basic Life Support (Reanimation mit Defibrillator und Beatmungshilfe, Prüfungsstation)

    4. RTW/Anamnese/Untersuchung (Schnelle Traumauntersuchung, ABCDE-Schema und RTW-Besichtigung)

    5. Lagerung (Stabile Seitenlage, Helmabnahme, Schaufeltrage, Vakuummatratze und Spineboard)

     

     

    Sonntags werden folgende Stationen und Themen behandelt:

     

    6. Internistische Notfälle (3 Fallbeispiele die in 3er Gruppen zu bearbeiten sind)

    7. ACLS 1 (Reanimation mit manuellem Defibrillator, Intubation, Zugang und Medikamenten)

    8. ACLS 2 (Wie ACLS 1, allerdings mit 3 Fallbeispielen, die in 3er Gruppen zu bearbeiten sind)

    9. Traumatologische Notfälle (3 Fallbeispiele die in 3er Gruppen zu bearbeiten sind)

    10. Kindernotfälle (Besprechung Krankheitsbilder, Reanimation, Intraossärer Zugang)

     

    Jedes Praktikum wird durch 2 erfahrene Tutoren betreut und ärztlich überwacht. Am Ende des Semesters findet sowohl eine schriftliche als auch eine praktische Prüfung statt, wobei beide Teile an einem Tag absolviert werden. Grundlage für die schriftliche Prüfung ist das Skript der AGN (steht unter Wuecampus2 zum Download bereit). Für die praktische Prüfung gilt die Station BLS als Inhalt. Wichtige Punkte bei der Reanimation sind die Anamnese mit Notruf, sowie Druckpunkt, Drucktiefe, Enltastung, Frequenz, suffiziente Beatmung, keinen Kollegen mitschocken und einen Wechsel mit dem Partner durchzuführen. Außerdem stellen manche Prüfer gerne auch eine kleine Frage am Ende der praktischen Prüfung aus dem gesamten Gebiet der Notfallmedizin, die aber eher als Zusatz-Bonus angesehen werden sollte.