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    Würzburger KiTa-Studie in der Covid19-Pandemie (Wü-KiTa-Cov)

    FAQ

     

    Das neuartige Coronavirus

    Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich weiterhin aus. Die Infektionszahlen in Deutschland steigen aktuell. Im Herbst und Winter wird mit einem weiteren Anstieg der Infektionen gerechnet.

    Das neuartige Coronavirus bei Kindern

    Die Infektion von Kindern verläuft meist sehr mit oder ganz ohne Krankheitszeichen. Kinder spielen bei der Übertragung des Corona-Virus wahrscheinlich eine geringere Rolle als Erwachsene.

    KiTas und das neuartige Coronavirus

    Wir wissen noch zu wenig über die Rolle der Kinder und Kindertageseinrichtungen für die Verbreitung des Virus. Deshalb möchten wir die Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Würzburg gemeinsam mit der Stadt Würzburg und den Trägern der Einrichtungen mit einer Studie begleiten.

     

    In der Wü-KiTa-CoV-Studie möchten wir herausfinden, wie gut verschiedene Maßnahmen zur Erkennung von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in KiTas von Kindern, Eltern und BetreuerInnen akzeptiert werden.

    Falls es im Herbst und Winter zu einem Anstieg der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kommt, können wir ggf. herausfinden welche dieser Maßnahmen ist am effektivsten ist.

    Ziel: Entwicklung eines tragfähiges Konzeptes damit KiTas auch bei höheren Fallzahlen geöffnet bleiben können!

     

     

    Das Ziel der Wü-KiTa-CoV-Studie ist die Entwicklung einer geeigneten Überwachungsmaßname gegen den Ausbruch des neuartigen Coronavirus in KiTas.

    Durch solch ein tragfähiges Konzeptes sollen KiTas auch bei höheren Fallzahlen geöffnet bleiben können.

     

    • Der Sammlung von Atemwegsmaterial der KiTa-Kinder über insgesamt 12 Wochen. Damit werden in einigen KiTas regelmäßig Proben der Atemwege von KiTa-Kindern und BetreuerInnen entnommen. In anderen KiTas werden Kinder, Eltern, BetreuerInnen und die Haushaltsangehörigen mit Krankheitszeichen auf das neuartige Coronavirus untersucht.
    • Befragung von Eltern und KiTa-Kindern jeweils dreimal während der Studie. Interviews mit einigen Eltern zu Beginn und am Ende der Studie. Von den Kindern bei denen regelmäßig Proben entnommen werden, möchten wir wissen, wie sie dies erleben. Von den Eltern und BetreuerInnen möchten wir beispielsweise wissen, wie sie die Maßnahme empfinden und ob sie sich durch die Maßnahmen geschützt fühlen.
    • Fingerkuppenpunktion der KiTa-Kinder zu Beginn und am Ende der Studie. Damit möchten wir herausfinden, ob es bereits vor der Studie zu einer Infektion eines Teilnehmers zu einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gekommen war bzw. ob eine Infektion während des Studienzeitraumes erfolgte

     

     

    Die teilnehmenden KiTas wurden nach Lage und Zusammensetzung der Gruppen ausgewählt und den jeweiligen, unterschiedlichen Maßnahmen zugeordnet. Falls Ihre KiTa dazu gehört ist die Leitung Ihrer KiTa bereits auf Sie zugekommen. Weitere Informationen erfolgen durch uns vor Ort und in Form von Online-Informationsveranstaltungen. Falls Sie teilnehmen möchten, werden wir Sie hierzu um Ihr Einverständnis bitten.

    Eine Teilnahme weiterer KiTas ist im Moment nicht vorgesehen.

     


    Die Studie wurde von einem großen Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelt. Verantwortliche Studienleiter sind:

    Prof. Oliver Kurzai (Institut für Hygiene und Mikrobiologie, Universität Würzburg)
    Prof. Johannes G. Liese (Kinderklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg)

    Die Studie wurde vom Datenschutzbeauftragten der Universität Würzburg im Hinblick auf datenschutzrechtliche Belange geprüft.
    Er hat bestätigt, dass alle Daten im Rahmen der Studie sicher und gemäß den gültigen Regeln erhoben und verarbeitet werden.

    Die Studie wurde von der Ethikkommission des Universitätsklinikums Würzburg im Hinblick auf ethische Belange geprüft.
    Die Kommission hat bestätigt, dass gegen die geplanten Untersuchungen und Befragungen ethisch kein Einwände bestehen.

    Weitere Kooperationspartner finden Sie hier. Link

    Ja, dies ist möglich!

    Nach der Blutentnahme gibt es eine kleine Überraschung, im weiteren Verlauf bekommem die Kinder einen "Studienausweis" als Teilnahmenachweis. Für  teilgenommene Aktivitäten gibt es einen Stempel. Zum Abschluss der Studie gibt es eine Urkunde und ein Geschenk. Dies ist unabhängig von der Anzahl der Stempel.