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    Muskuloskelettales Centrum Würzburg

    Zusammensetzung des MCW

     


    Diagnostik sowie Therapie erfolgen sowohl in konservativen Fächern wie Innere Medizin (entzündliche Gelenkerkrankungen, Tumoren, metabolische Osteopathien), Neurologie (neuromuskuläre Erkrankungen, Wirbelsäulenbeschwerden) als auch in chirurgischen Fächern (Orthopädie, Unfallchirurgie, Kieferchirurgie, Neurochirurgie, Allgemeinchirurgie). Weiter sind daran die Nuklearmedizin, die Pathologie, die Mikrobiologie sowie Institute der Bildgebung beteiligt. Eine besondere Rolle kommt auch den Disziplinen Rehabilitation und Geriatrie zu. Zwischen den Fächern, vereinzelt oder auch regelhaft, findet bereits eine Kommunikation zur gemeinsamen Patientenversorgung statt. Beispielhaft sei hier das Traumazentrum am Zentrum für operative Medizin genannt, bei dem binnen weniger Minuten Experten aller notwendigen Fachdisziplinen zum Patienten gebracht werden können. In anderen Bereichen besteht eher eine lose oder gar keine Zusammenarbeit. Hier soll durch die Einrichtung des Muskuloskelettalen Zentrums die Kooperation ausgebaut, strukturiert und institutionalisiert werden. In gemeinsamen interdisziplinären, sektorenübergreifenden Sprechstunden sollen Experten aus verschiedenen Kliniken zusammengeführt werden, um Patienten mit komplexen Problemen der Bewegungssysteme zu versorgen. Es kommen also die Experten zum Patienten, und der Patient braucht sich nicht durch die verschiedenen Disziplinen durchzuarbeiten. Des Weiteren werden in Expertenrunden schwierige Fälle gemeinsam diskutiert und aufgearbeitet. Dazu findet eine interdisziplinäre Zusammenarbeit durch gemeinsame Operationen statt.