Versuchstiere
An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und am Universitätsklinikum Würzburg werden in der biomedizinischen Forschung auch Versuchstiere eingesetzt. Ziel ist es, grundlegende biologische Prozesse besser zu verstehen und neue Ansätze für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten zu entwickeln. In 2025 wurden rund 46.000 Tiere für wissenschaftliche Zwecke verwendet.
Den größten Anteil machen dabei Mäuse aus (weit über 90 %). Daneben werden in einzelnen Projekten auch Ratten, Gerbils, Schweine, kleine Knochenfische sowie Krallenfrösche eingesetzt. Die Auswahl der Tierarten richtet sich jeweils nach der wissenschaftlichen Fragestellung.
Der Einsatz von Tieren in der Forschung unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Vorgaben. Alle Projekte werden vorab sorgfältig geprüft und genehmigt. Dabei gilt das sogenannte 3R-Prinzip: Tierversuche sollen soweit wie möglich ersetzt (Replace), die Zahl der Tiere reduziert (Reduce) und die Belastung für die Tiere minimiert werden (Refine).
Wir arbeiten kontinuierlich daran, Tierwohl und wissenschaftliche Qualität gleichermaßen zu gewährleisten und weiter zu verbessern.

