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Intern
  • Studierende der Medizin im OP
  • Beispieluntersuchung eines Patienten durch Medizinstudentin
  • Untersuchung eines Patienten durch Studierende der Medizin
Medizinische Fakultät

Kompass Tutoren/-innen-Programm

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg geht im Qualitätspakt Lehre erfolgreich in die zweite Runde.

Zur Unterstützung von Studierenden in der Studieneingangsphase wurde das Tutoren- und Mentorenprogramm KOMPASS ins Leben gerufen. Das universitätsweite KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm unterstützt auch Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowohl in der Studieneingangsphase, als auch im vorklinischen Abschnitt und bei der Vorbereitung zum Physikum.

Bereits für die erste Förderphase des Qualitätspakts Lehre (Oktober 2011 bis September 2016) war die Universität Würzburg, sowohl mit Einzel- als auch Verbundantrag, für eine finanzielle Förderung von über 12 Millionen Euro ausgewählt worden.

Für die zweite Förderphase stellt das BMBF von Oktober 2016 bis Ende 2020 über 13 Millionen Euro im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) zur Verfügung. Das Einzelvorhaben „Verbesserte Lehrqualität an der Universität Würzburg II“ erhält eine Förderung von knapp 13 Millionen Euro.

In der zweiten Förderphase wird die Universität Würzburg die Aktivitäten auf den bisherigen Handlungsfeldern fortführen, weiterentwickeln und ausbauen.

Ziele des Programms

Unterstützung der Studierenden (Human- und Zahnmedizin), sowohl in der Studieneingangsphase, als auch im Vorklinischen Abschnitt, sowie bei der Vorbereitung auf das Physikum.

Angebote des Programms

Online-Kurs 'Deutsch als Fremdsprache für Mediziner'

Die Virtuelle Hochschule Bayern bietet Online-Sprachkurse 'Deutsch als Fremdsprache für Mediziner' in den Niveaustufen B1, B2, C1 und C2 an, die für Studierende der Universität Würzburg kostenlos sind. Neben zwei speziell auf Studierende ausgerichteten Modulen liegen die Schwerpunkte auf der Arzt-Patienten-Kommunikation und dem klinischen Alltag. Die Übungen basieren auf authentischem Material, wie Vorlesungsmitschnitten, Fallvorstellungen, Experten-Interviews und Fachtexten, die alle Sprachfertigkeiten schulen. Sie können aus diesen Modulen, je nach Interesse und Ausbildungsabschnitt, Teilmodule wählen und bei Bestehen von sechs Modultests, die ebenfalls online durchgeführt werden, einen Schein bzw. eine Teilnahmebestätigung erwerben. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, schreiben Sie eine Mail an silke.holstein@uni-wuerzburg.de.

Anmeldung zum Programm

Die Tutorien sind für das WS 18-19 bereits ausgebucht!

Aufgaben und Zuständigkeiten
Bewerbung - TutorInnen

Wenn Sie sich für eine Tätigkeit als Tutor/in interessieren, füllen Sie bitte unseren Bewerbungsbogen direkt online aus.

Die weiteren erforderlichen Unterlagen wie:

  • Lebenslauf
  • Kopie vom Physikumszeugnis
  • Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • evtl. Empfehlungsschreiben eines Dozenten/einer Dozentin

senden Sie bitte per Email an Frau Hüsniye Ergün:

E-Mail: e_erguen_h@ukw.de

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Ergün ebenfalls unter 0931-201 55231 zur Verfügung.

Bewerbungsforumlar als MentorIn oder TutorIn für das KOMPASS-Programm

Bewerbung als KOMPASS MentorIn oder TutorIn Medizin

Bewerbung als KOMPASS MentorIn oder TutorIn Medizin
Aktuelles
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Mentor des KOMPASS-Programms erhält DAAD-Preis

Die neuen ausländischen Studierenden sind an der Uni Würzburg offiziell begrüßt worden. Im Audimax konnten sie miterleben, wie ein Student aus ihren Reihen den DAAD-Preis entgegennahm.

Joachim Bach, Leiter des Service Centre International Affairs, begrüßte die Neuen im Audimax und präsentierte ihnen wichtige Ansprechpersonen. Er stellte zum Beispiel den Leiter der Abteilung Wohnheime beim Studentenwerk vor, einige Mitarbeiter des Ausländeramts der Stadt Würzburg und zwei Vertreterinnen der christlichen Hochschulgemeinden. Bach begrüßte auch Mitarbeiterinnen des Zentrums für Sprachen, das unter anderem Deutschkurse für ausländische Studierende anbietet. Der studentische Arbeitskreis Internationales und das Alumni-Netzwerk der Uni machten sich selbst bekannt.

DAAD-Preis an Doktoranden verliehen

Bach stellte auch den Uni-Vizepräsidenten Phuoc Tran-Gia vor, der für das Gebiet Internationalisierung zuständig ist. Tran-Gia hieß die neuen Studierenden im Namen der Universitätsleitung willkommen. Außerdem verlieh er einem Doktoranden der Medizin den DAAD-Preis: Ausgezeichnet wurde Yaser Al-Zuraiqi (26), der aus dem Jemen stammt.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wird jedes Jahr an einen ausländischen Studierenden verliehen. Die Preisträger müssen herausragende Leistungen im Studium vorweisen und sich zusätzlich sozial, gesellschaftlich oder hochschulintern engagieren.

Als Mentor bei „KOMPASS“ engagiert

Yaser Al-Zuraiqi hat Medizin an der Uni Würzburg studiert; derzeit ist er Doktorand bei Professorin Stefanie Kürten im Institut für Anatomie und Zellbiologie. Zum Wintersemester 2014 hat er außerdem das Masterstudium in Experimenteller Medizin begonnen. „Im Studium war er immer sehr zielstrebig, obwohl er nebenher arbeiten musste“, so Tran-Gia in der Laudatio.

In einem seiner Jobs zeigt der Preisträger besonders großes Engagement für seine Kommilitonen: Als ausgebildeter Mentor unterstützt er sie seit 2012 im Rahmen des Tutoren- und Mentorenprogramms Kompass. „Meine Mentees sind vor allem im vorklinischen Bereich, ich helfe ihnen zum Beispiel bei Fragen zur Studienorganisation oder zur Prüfungsvorbereitung“, sagt der Doktorand. Ausländischen Studierenden helfe er außerdem beim Übersetzen von Dokumenten oder bei Behördengängen.

Tipps für ausländische Studierende

Was rät Yaser Al-Zuraiqi ausländischen Kommilitonen, die jetzt ein Studium in Deutschland beginnen? Zuerst: „Ein Programm wie Kompass finden.“ Und: „Schnell die deutsche Sprache lernen, sonst gibt es zu viele Hürden. Ich spreche inzwischen neben Arabisch, Englisch und Deutsch auch ein bisserl Fränkisch.“

Kontakt zu deutschen Studierenden suchen

Dann: Freunde suchen. „Ich kann Kraft finden bei Freunden im eigenen Kulturkreis, aber man sollte auch bald zugehen auf Studierende aus anderen Kulturen und auf deutsche Studierende, so kann man sich gut integrieren.“

Der Arbeitskreis „Internationales“ der Studierendenvertretung bietet einige Veranstaltungen an, bei denen sich deutsche und ausländische Studierende begegnen können. Los geht es in diesem Semester mit einer Weinwanderung ins Dorf Randersacker am Freitag, 23. Oktober. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Hublandmensa.

Kontakte konnten die neuen Studierenden auch bei der Begrüßungsveranstaltung und dem anschließenden Empfang im Foyer der Sanderring-Uni knüpfen, beides organisiert vom International Students Office. Bei Snacks und Getränken bildeten sich viele Grüppchen und es wurde rege geplaudert.

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