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    Lehrstuhl für Orthopädie

    FORMOsA

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    Forschungsverbund Muskelschwund (Sarkopenie) und Osteoporose – Folgen eingeschränkter

    Regeneration im Alter

     

    Das Projekt beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der medikamentösen Therapie des Muskelschwunds / der Sarkopenie. Ziel dieses Teilprojekts ist es, Zellen zu generieren, welche Follistatin, einen Myostatin-Antagonisten, überexprimieren und somit als Grundlage der Entwicklung eines Bio-Delivery-Konstruktes dienen können.

    Dazu wird zunächst mittels Umklonierung des Follistatins in Überexpressionsvektoren ein geeigneter Promotor zur ausreichenden Überexpression gesucht. Anschließend werden verschiedene Zellinien mit diesem Konstrukt transfiziert und die erfolgreiche Überexpression mittels Proteinnachweis kontrolliert. Weiteres Ziel ist dann die Einbringung dieses Konstrukts in mesenchymale Stammzellen, wozu verschiedene virale Transduktionssysteme in Betracht gezogen werden, in erster Linie mit Foamy-Viren als Vektoren. Es folgt dann die Überprüfung des Einflusses der Überexpression von Follistatin auf die Differenzierungsfähigkeit der „Gastzellen“ und auf die Stabilität des erreichten Differenzierungszustandes, z. B. als Fettzelle. Die Experimente erfolgen zunächst im Monolayer und werden dann auf ein dreidimensionales Zellsystem übertragen, das in ein Tiermodell transplantiert werden kann und so in vivo getestet werden kann. Ein weiteres Ziel der Experimente wird darin bestehen, die Expression des Follistatin in den Gastzellen mittels responsiver Promoter-Elemente zu regulieren, so dass sie beispielsweise in einer proinflammatorischen Mikroumgebung (Micro-Environment) stimuliert werden oder aber in Anwesenheit von Glukokortikoiden. Das so entwickelte System kann als „Baustein-System“ auch für andere Proteine adaptiert werden. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den Partnern in FORMOsA.