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Lehrstuhl für klinische Epidemiologie und Biometrie

STAAB Kohortenstudie - Häufigkeit und Einflussfaktoren auf frühe STAdien A und B der Herzinsuffizienz in der Bevölkerung

Leitung: Prof. Stefan Störk, Prof. Peter Heuschmann
Koordination: Theresa Tiffe, Felizitas Eichner
Projektbeteiligte: G. Ertl (Dept. of Medicine I, Div. of Cardiology, University Hospital Würzburg); B. Allolio†, M. Fassnacht (Dept. of Medicine I, Div. of Endocrinology, University Hospital Würzburg); C. Wanner (Dept. of Medicine I, Div. of Nephrology, University Hospital Würzburg); R. Leyh (Dept. of Cardiovascular Surgery, University Hospital Würzburg); J. Volkmann (Dept. of Neurology, University Hospital Würzburg); J. Deckert (Dept. of Psychiatry, Psychosomatics and Psychotherapy, Center of Mental Health, University Hospital Würzburg); H. Faller (Dept. of Medical Psychology, Center of Mental Health, University of Würzburg); R. Jahns (Interdisciplinary Bank of Biomaterials and Data Würzburg, University Hospital Würzburg)
Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz
Stand: laufend; derzeit: Rekrutierung der STAAB Kohorte

Für die Entwicklung wirksamer Strategien zur Prävention der Herzinsuffizienz  in der Allgemeinbevölkerung ist es erforderlich, das Kontinuum der Krankheitsentstehung in seiner gesamten Bandbreite zu verstehen. Bislang sind die Faktoren, die den Übergang und Progress  einzelner Stadien bestimmen, vor allem in den frühen A und B Stadien dieser chronischen Erkrankung, unbekannt. Die STAAB Kohortenstudie will einen wichtigen Beitrag leisten, diese Wissenslücke zu verkleinern.

Die STAAB Kohorte verfolgt das Ziel, Erkenntnisse zur Häufigkeit der frühen Stadien A und B der Herzinsuffizienz zu gewinnen und die Einflussfaktoren auf deren Entstehung in der Allgemeinbevölkerung im Querschnitt zu erforschen. Der Gesundheitszustand der Teilnehmer soll möglichst über viele Jahre beobachtet werden, um den natürlichen Verlauf der Stadien A und B der Herzinsuffizienz longitudinal zu beschreiben. Daher ist eine Nachuntersuchung nach etwa 3 Jahren geplant.

Insgesamt sollen 5.000 zufällig ausgewählte Einwohner der Studienregion Würzburg in zwei Rekrutierungsphasen in die STAAB Studie eingeschlossen werden. In der ersten Phase von November 2013 bis Oktober 2015 sollen 3.000 Probanden rekrutiert werden. Es handelt sich bei der STAAB Studie um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) und dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) der Universität Würzburg. Die Untersuchungen finden in der Räumlichkeiten der epidemiologischen Untersuchungsstraße des IKE-B und DZHI statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite des DZHI.

Projektinformationen: Download Flyer

Download Poster (engl.)

Presseveröffentlichungen:

Wie die Würzburger Herzen schlagen by Laura Thielen(http://main-magazin.com/author/laurath/)/ (21/04/2017)

Studie der Unikklinik mit 5000 Freiwilligen (Main Post 30.01.2014)

Herzforscher untersuchen Würzburger (Pressemitteilung der Universität 12.11.2013)

Herzstudie mit 3000 Würzburgern (Main Post 08.11.2013)

STAAB Kohortenstudie: Was macht das Herz schwach (Pressemitteilung des Universitätsklinikums 29.10.2013) 

Publikationen

Wagner M, Tiffe T, Morbach C, Gelbrich G, Störk S, Heuschmann PU
Characteristics and Course of Heart Failure Stages A-B and Determinants of Progression - design and rationale of the STAAB cohort study.
Eur J Prev Cardiol. 2016 Nov 22. pii: 2047487316680693. [Epub ahead of print]

Tiffe T, Wagner M, Rücker V, Morbach C, Gelbrich G, Störk S, Heuschmann PU
Control of cardiovascular risk factors and its determinants in the general population- findings from the STAAB cohort study.
BMC Cardiovasc Disord, 2017, 17(1):276

Morbach C, Gelbrich G, Breunig M, Tiffe T, Wagner M, Heuschmann PU, Störk S.
Impact of acquisition and interpretation on total inter-observer variability in echocardiography: results from the quality assurance program of the STAAB cohort study.
Int J Cardiovasc Imaging, 2018, 34(7):1057-1066

Müller-Scholden L, Kirchhof J, Morbach C, Breunig M, Meijer R, Rücker V, Tiffe T, Yurdadogan T, Wagner M, Gelbrich G, Bots ML, Störk S, Heuschmann PU. 
Segment-specific association of carotid-intima-media thickness with cardiovascular risk factors - findings from the STAAB cohort study.
BMC Cardiovasc Disord, 2019, 19(1):84

Tiffe T, Morbach C, Malsch C, Gelbrich G, Wahl V, Wagner M, Kotseva K, Wood D, Ley R, Ertl G, Karmann W, Störk S, Heuschmann PU, STAAB Consortium.
Physicians' lifestyle advice on primary and secondary cardiovascular disease prevention in Germany: A comparison between the STAAB cohort study and the German subset of EUROASPIRE IV. 
Eur J Prev Cardiol, 2019, 19:2047487310838218

Morbach C, Gelbrich G, Tiffe T, Eichner F, Wagner M, Heuschmann PU, Störk S, STAAB consortium et al.
Variations in cardiovascular risk factors in people with and without migration background in Germany - Results from the STAAB cohort study.
Int J Cardiol, 2019, 286:186-189

Poster:

HFA 2018