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    Lehrstuhl für klinische Epidemiologie und Biometrie

    Register für Akute Schlaganfälle Unter Neuen Oralen Antikoagulantien – Prime (RASUNOA-Prime)

    Leitung:

    Prof. Dr. Roland Veltkamp (Neurologische Klinik, Alfried Krupp Krankenhaus )

    Prof. Dr. Peter Heuschmann (Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg)

    Koordination:

    Perdita Beck (Neurologie, Universität Heidelberg), Dr. Jan Purrucker (Neurologie, Universität Heidelberg), Dr. Kirsten Haas (IKE-B)

    Projektbeteiligte:

    Udo Selig (IKE-B), Anna Grau (IKE-B), Prof. Dr. Timoslas Rizos (Neurologie,  Alfried Krupp Krankenhaus)

    42 Kliniken mit zertifizierter Stroke Unit bundesweit

    Projektförderung:

    Universitätsklinikum Heidelberg (unrestricted reasearch grant von Bayer Healthcare Pharmaceuticals, Inc./Bayer Schering Pharma, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Daiichi Sankyo Inc. an das Unviersitätsklinikum Heidelberg)

    Stand:

    laufend; seit Juni 2015

    Als Primär- und Sekundärpräventive Maßnahme gegen Schlaganfall bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) wird eine antithrombotische Therapie mit orale Antikoagulation entweder mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) oder non-VKA orale Antikoagulanzien (NOAK) empfohlen. Allerdings fehlen bisher Daten zur derzeitigen Praxis der Notfallbehandlung für diese Patientengruppe unter einem akuten ischämischen Schlaganfall oder einer akuten zerebralen Blutung.

    Ziel des Registers ist deshalb, das Notfallmanagement von akuten Schlaganfällen bei Patienten unter verschiedenen Antikoagulationsschemata unter diagnostischen und therapeutischen Aspekten zu beschreiben. Zudem dient es der Identifizierung von Risiken früher Komplikationen und Faktoren, die das Outcome der Schlaganfallpatienten nach drei Monaten beeinflussen.

     

    RASUNOA-Prime ist eine prospektive, Investigator-initiierte, multizentrische Kohortenstudie, die zwei Substudien umfasst:

    1. Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall

    2. Patienten mit akuter intrazerebraler Blutung.

     

    Konsekutiv werden bundesweit Patienten mit VHF und akutem Schlaganfall (ischämischen Schlaganfall n=3000; intrazerebraler Blutung n=1000) in 42 neurologische Kliniken mit zertifizierten Stroke Units in das Register eingeschlossen. Um eine ausgeglichene Aufnahme für alle drei Behandlungsschemata zu gewährleisten, werden die Patienten nach einem Algorithmus eingeschlossen, der vorgibt, dass nur wenn ein Patient unter NOAK in die Studie eingeschlossen worden ist auch ein Patient unter VKA bzw. ein Patient ohne Antikoagulation vor dem Schlaganfall eingeschlossen werden kann.
    Die Datenerhebung umfasst studienspezifische Angaben (Laborwerte, thrombolytische oder hämostatische Therapie, Komplikationen), die den Routinedaten des Krankhausaufenthaltes entnommen werden, sowie die neuroradiologische Bildgebung, die im zeitlichen Verlauf zentral ausgewertet wird. Zudem werden die Patienten in einem 3-Monats-Follow-up zu ihrem Gesundheitszustand befragt.

    Das Projekt wurde präsentiert:

     2nd European Stroke Organisation Conference (ESOC) - Barcelona 10.-12. Mai 2016:

    -Posterbeitrag als download

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    Kontakt

    Lehrstuhl für Klinische Epidemiologie und Biometrie
    Josef-Schneider-Straße 2
    Haus D7
    97080 Würzburg

    Tel.: +49 931 201-47308
    E-Mail

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    Medizin, Geb. D7
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