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    Lehrstuhl für klinische Epidemiologie und Biometrie

    STAAB-COVID Programm

    STAAB-COVID Programm

    Es gibt zahlreiche unbeantwortete Fragen zu SARS-CoV-2, die unseren Alltag bestimmen und unser Leben einschränken. Das STAAB-Programm bietet die einzigartige Möglichkeit, aus einer lokal repräsentativen und bereits umfassend charakterisierten Gruppe von Menschen rasch und mit höchster Qualität hochrelevante Fragen zu beantworten.

    Ziel der Studie

    • Untersuchung des Durchseuchungs- und Antikörperstatus der Allgemeinbevölkerung im Hinblick auf Sars-CoV-2
    • Longitudinale Erfassung des Antikörper-Status  in der Allgemeinbevölkerung
    • Systematische Identifizierung (retrospektiv, im Querschnitt, longitudinal) von Determinanten für Suszeptibilität und Erkrankungsschwere von SARS-CoV2
    • Beschreibung des Krankheitsverlaufs von erkrankten Personen aus dem STAAB-Kollektiv
       

    Ablauf

    In der ersten Untersuchungswelle von Juni-Dezember 2020 wurden alle Teilnehmende der STAAB-Kohortenstudie eingeladen, eine Blutprobe abzugeben und einen Fragebogen auszufüllen. Über den Fragebogen wurden u.a. die aktuelle psychische Belastung der Probanden und die Auswirkung der Krise auf kardiovaskuläre Risikofaktoren erfasst. Allen Probanden, die den Termin zur Blutabnahme wahrgenommen hatten, wurde zusätzlich die Teilnahme an einem eigenständig durchgeführten Nasenabstrich angeboten. Die Blutproben wurden auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 untersucht, die Nasenabstriche auf das Vorliegen von SARS-CoV-2-Erbsubstanz. Diese Untersuchung soll in dieser oder einer ähnlichen Form wiederholt werden. Dadurch kann der natürliche Durchseuchungsgrad repräsentativ über den Verlauf der Pandemie hinweg in der STAAB-Kohorte abgebildet werden.