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    Medicine

    E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) und Blended-Learning hat sich in den letzten Jahren zu einer wertvollen Ergänzung der universitären Präsenzlehre entwickelt und wird mittlerweile in unterschiedlicher Form in sehr vielen Lehrveranstaltungen eingesetzt.

    Aktuelle thematische Schwerpunkte an der Medizinischen Fakultät sind:

    1. Hinführung, Schulung und Betreuung von Dozierenden zum Thema "E-Learning"
    2. Kontinuierliche Weiterentwicklung voll-elektronischer Prüfungen mit Tablets
    3. Einbettung von E-Learning-Modulen in die Präsenzlehre (Vorlesungen, Seminare etc.) im Sinne des blended-learnings
    4. Optimierung der tabletbasierten OSCE-Prüfung

    E-Learning-Projekte an der Medizinischen Fakultät

    WueCampus2

    WueCampus2 - universitätsweites Learning Management System (LMS)

    WueCampus ist die universitätsweite Lernplattform, basierend auf der Open-Source-Plattform "Moodle", und bietet ein vielfältiges Kursmanagementsystem zur (medialen) Unterstützung und Organisation der Lehre.
    Dozenten der Medizinischen Fakultät erhalten  auf Anfrage Zugang zu einem WueCampus-Demokurs mit Tipps und Anregungen für die Gestaltung des eigenen Kursraums.

    Anleitung zur Nutzung der Dienste der Universität (z.B. WueCampus) als KlinikumsmitarbeiterIn.

    Bitte beachten: Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind die Kursräume der Human- und Zahnmedizin ausschließlich für Studierende der beiden Studiengänge zugänglich. Dozierende bzw. MitarbeiterInnen der Universität oder des Universitätsklinikums haben nicht automatisch Zugang zu den medizinischen Kursräumen.


    Ihr Ansprechpartner:

    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | 0931-201-55230

    CaseTrain

    CaseTrain - universitätseigene E-Learning-Plattform für fallbasiertes Lernen

    Die E-Learning-Plattform "CaseTrain" wurde  2007 im Rahmen des "Blended-Learning-Projekts" der Universität Würzburg am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik (Prof. F. Puppe) unter Mitarbeit verschiedener Projektmitarbeiter der einzelnen Fakultäten gestartet und seitdem unter der Projektleitung von Alexander Hörnlein stetig weiterentwickelt.

    Abbildung: CaseTrain-Schriftzug

    Insbesondere im Studiengang Humanmedizin werden viele fallbasierte E-Learning-Angebote genutzt und in die Präsenzlehre eingebunden (als best-practice-Beispiel gilt u.a. die Lehrveranstaltung "Klinische Humangenetik").


    Ihre Ansprechpartner:

    Dr. Astrid WeingartE_Weingart_A@ukw.de | Tel. 0931-201-55229
    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230

    Elektronisch-unterstützte Papierklausuren | CaseTrain exam

    Elektronische Klausurenabwicklung - schnelle und transparente Klausurenabwicklung

    Basierend auf der CaseTrain-Oberfläche (s.o.) können elektronische Klausuren und papierbasierte Klausuren erstellt werden. Dabei gibt es verschiedene Randomisierungsmöglichkeiten, wobei es möglich ist, für jeden einzelnen Studierenden ein individuelles Klausurexemplar  zu erstellen.
    Die Papierklausuren werden anschließend gescannt und elektronisch korrigiert und ausgewertet, wobei eine umfangreiche statistische Auswertung (Item-Schwierigkeit, Item-Trennschärfe etc.) zur Verfügung steht.

    Ausführliche Anleitung zur Erstellung von elektronisch auswertbaren Klausuren an der Medizinischen Fakultät.


    Ihre Ansprechpartner:

    Dr. Astrid Weingart | E_Weingart_A@ukw.de | Tel. 0931-201-55229
    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230

    Voll-elektronische Tablet-Klausuren | CaseTrain exam

    Voll-elektronische Tablet-Klausuren - Prüfen auf dem neuesten Stand der Technik

    Nach der erfolgreichen Erprobung der elektronischen Tablet-Klausuren im Wintersemester 2016/17 wurden im Sommersemester 2017 die schriftlichen Klausuren von 13 Fächern des klinischen Studienabschnitts – einschließlich der drei fächerübergreifenden Leistungsnachweise und einer Klausur aus der Zahnklinik – elektronisch mittels Tablets (Apple iPads ®) durchgeführt, wobei insgesamt rund 2000 Prüfungsleistungen erhoben wurden. Der Vorteil der elektronischen Klausuren liegt einerseits in der Verwendung neuer, auf Papier nicht nutzbarer Frageformate wie etwa sequentieller Key-Feature-Fragen, bei denen die Studierenden anhand von praxisnahen Patientenfällen (Verdachtsdiagnose, Diagnostik, Therapie) geprüft werden und getroffene Entscheidungen von den Prüflingen nicht rückgängig gemacht werden können, andererseits in der Realisierbarkeit hochauflösender und zoombarer Abbildungen sowie der unmittelbar nach Klausur zur Verfügung stehenden Ergebnisse inklusive statistischer Aufbereitung. Die Medizinische Fakultät strebt die weitere Ausbreitung der elektronischen Klausuren an, vorzugsweise auf die Fächer des klinischen Studienabschnitts.

    Foto: Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung | Medizinische Fakultät

    Die Tablet-Prüfungen finden in einem festgelegten Prüfungshörsaal mit ausreichender Sitzplatzkapazität statt. Die Ausgabe der Tablets wird mit der Identitätskontrolle bei Prüfungseingang kombiniert. Das benutzerfreundliche Layout im Browser-basierten Prüfungsplayer CaseTrain (HTML 5.0) ist so angelegt, dass die Prüflinge intuitiv durch die Klausur navigieren und sich dabei auf den Klausurinhalt konzentrieren können. Zudem ermöglicht das elektronische Format das Einbinden von Bildern, was insb. im Hinblick auf die Kompetenzüberprüfung der Befundung und Blickdiagnostik grundlegend ist und neue Perspektiven, insb. für visuelle Fächer wie z.B. Radiologie, Pathologie und Dermatologie, bietet. Mit dem elektronischen Klausurformat können neben den klassischen Multiple Choice-Fragen (Typ A-Einfachpositiv) erstmals auch innovative Fragetypten gestellt werden, die die klinische Entscheidungsfindung mitberücksichtigen. Mit dem elektronischen Prüfungssystem werden Item- und Fragetypen wie sequenzielle oder sternförmige Fallfragen (Key Features) mit freier Antworteingabe, PickN, Kprim, Freitext und Matching möglich. Diese tragen dazu bei, dass die Überprüfung von prozeduralem Wissen in den Fokus des Studiums rückt („assessment drives learning“).

    Foto: Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung | Medizinische Fakultät  

    Durch den automatischen Export der Klausurergebnisse kann die Fehlerrate in der Nachbearbeitung drastisch reduziert werden und die Auswertungszeit verkürzt sich. Der Datenexport erfolgt zum einen in einem Excel-Sheet, das die einfache Klausureinsicht ermöglicht. Zum anderen werden die Ergebnisse in Datenbanken (u.a. R) exportiert und eine Syntax basierend auf der probabilistischen Testheorie programmiert. Dies ermöglicht die Auswertung der studentischen Prüfungsleistungen in Einklang mit anerkannten Bildungskonsortien. 

    Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Sarah König, MME | Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung


    Ihre Ansprechpartner:

    Dr. Astrid Weingart | E_Weingart_A@ukw.de | Tel. 0931-201-55229
    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230  

    OSCE-Prüfung

    OSCE-Prüfung - elektronisch-gestützte Stationenprüfung

    In der Lehrklinik der Medizinischen Fakultät wird im Rahmen des Praktikums "Klinische Untersuchungsmethoden" eine OSCE-Prüfung (objective structured clinical examination) mithilfe von Tablet-PCs durchgeführt. Es steht eine eigens dafür entwickelte Webapplikation (OSCEweb) zur Verfügung.


    Ihr Ansprechpartner:

    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230

    Virtuelle Hochschule Bayern

    Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) - Bereitstellung und Nutzung von E-Learning-Kursen

    Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) fördert und koordiniert den Einsatz und die Entwicklung kooperativer, universitätsübergreifender multimedialer Lehr- und Lerninhalte innerhalb der bayerischen Hochschulen. Die Universität Würzburg arbeitet insbesondere im Studiengang Humanmedizin mit der vhb zusammen, stellt dort "Würzburger" E-Learning-Kurse bayernweit zur Verfügung und ermöglicht Studierenden die Nutzung der dort gelisteten Kurse.

    Zum vhb-Kursangebot mit Beteiligung der Würzburger Fakultät.


    Ihre Ansprechpartnerin:

    Dr. Astrid WeingartE_Weingart_A@ukw.de | Tel. 0931-201-55229

    Virtuelles Mikroskop

    Virtuelles Mikroskop - digitales Mikroskopieren

    Im Rahmen des "Virtuellen Mikroskops" steht den Studierenden der Human- und Zahnmedizin eine Vielzahl an hochauflösenden Präparaten in unterschiedlichen Zoomstufen zur Verfügung.


    Ihre Ansprechartnerin:

    Dr. Astrid WeingartE_Weingart_A@ukw.de | Tel. 0931-201-55229

    Interfakultäre und interuniversitäre Projekte und Kooperationen

    Teilprojekt E-/Blended Learning im Qualitätspakt Lehre

    Teilprojekt E-Learning und Blended Learning im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre - Universitäre Gesamtstrategie zur Digitalisierung des Lehrbetriebs

    Die Digitalisierung bietet neue Chancen für den universitären Lehrbetrieb. Unter den Schlagworten E-Learning und Blended Learning werden eine Vielzahl verschiedener computergestützter Methoden und Technologien zusammengefasst. Die JMU hat frühzeitig damit begonnen, notwendige Infrastrukturmaßnahmen zur Unterstützung der Lehrenden und der Lernenden bereitzustellen: von der multimedialen Ausstattung der Hörsäle über zentrale technische Unterstützungsangebote bis zu Schulungsangeboten. Diese Initiativen werden in einer universitären Gesamtstrategie im Rahmen des BMBF-Programms "Qualitätspakt Lehre" gebündelt und ausgebaut. 

    Abbildung: Logo des Teilprojekts "E-/Blended Learning"

    Die Umsetzung der Gesamtstrategie stellt dabei die Nutzer in den Mittelpunkt. Vor einem Ausbau des Angebots und Einsatzes von E-Learning und Blended Learning steht eine Bedarfsanalyse. Die Bedarfsermittlung findet universitätsweit und fakultätsübergreifend statt. Sie berücksichtigt alle Fakultäten, Disziplinen und fachspezifische Prinzipien. Es werden dabei sowohl die Bedürfnisse und Anforderungen der Lehrenden als auch der Lernenden betrachtet. 

    Das Ziel der Gesamtstrategie und der damit verbundenen Initiativen ist eine Identifikation und Bereitstellung bedarfsgerechter Methoden und Technologien für den Einsatz von E-Learning und Blended Learning. Dies beinhaltet Methodenuntersuchungen ebenso wie die Ausarbeitung von praxisrelevanten Fallbeispielen und die Ableitung von Best Practices. Dabei werden sowohl konzeptuelle wie auch technologische Fragestellungen unter Berücksichtigung des Arbeitsalltags der Lehrenden und Lernenden betrachtet und entsprechende zielgerichtete Lösungen entwickelt.

    Foto: Universität Würzburg

    Teilprojektleiter ist Herr Prof. Dr. Marc Erich Latoschik vom Lehrstuhl für Mensch-Computer-Interaktion (Informatik IX).


    Ihr Ansprechpartner:

    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230
    Link zur Website des Teilprojekts

    Mitgliedschaft im bayerischen Kompetenznetzwerk Medizinlehre

    Kompetenznetz Medizinlehre Bayern - Bayernweite Kooperation zur Verbesserung der Lehre

    Im Rahmen des Kompetenznetes Medizinlehre Bayern wurden im Jahr 2008 an den 5 bayerischen medizinischen Fakultäten unterschiedliche Arbeitsgebiete als Schwerpunkte ausgewählt. An der Universität Würzburg wurde im Zuge dessen das Kompetenzzentrum E-Learning eingerichtet. Anfang 2014 wurden die Zentren zugunsten bayernweiter Projekte aufgelöst. Die Würzburger Projektmitarbeiter sind in den Arbeitsgruppen "Fakultätsentwicklung", "Prüfungen", "Integration von E-Learning" und "Mentoring" beteiligt.

    Abbildung: Logo des Kompetenznetzes Medizinlehre Bayern

    Sprecher des Kompetenznetzes Medizinlehre Bayern ist Herr Prof. Dr. Martin R. Fischer, MME vom Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin des Klinikums der Universität München.


    Ihr Ansprechpartner:

    Christoph Müller | mueller_c9@ukw.de | Tel. 0931-201-55230


    Vorträge und Publikationen

    Müller, C. (2016). Im Spannungsfeld zwischen Idealismus und Föderalismus. Dienst- und kapazitätsrechtliche Aspekte bei der Anrechnung digitaler Lehre auf das Lehrdeputat. eLearning-Tag 2016, Universität Würzburg, 05.10.2016.
    [PDF]

    Müller, C. (2015). Blended learning in der medizinischen Lehre. Die Lehrveranstaltung "Klinische Humangenetik" an der Universität Würzburg als best-practice-Beispiel. Online-Ressource.
    [PDF]

    Müller, C. (2013). Fallbasiertes E-Learning in der Medizin. Das Würzburger Blended-Learning-Projekt "CaseTrain". Treffen des Arbeitskreises E-Learning, Universität Ulm, 07.11. - 08.11.2013.

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