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Patiententag - Leben mit Krebs (Caritas KKH Bad Mergentheim)

Datum: 12.03.2013, 18:00 - 20:30 Uhr
Kategorie: Patientenveranstaltung, Selbsthilfegruppen

Patiententag "Leben mit Krebs"

Auf dem Patiententag am Dienstag informiert das Caritas-Krankenhaus über verschiedene Möglichkeiten, um die körpereigenen Kräfte zu stärken, das Immunsystem zu unterstützen und die Chemo-und/oder Strahlentherapie besser zu vertragen.
 
Patienten möchten sich aktiv an der Therapie beteiligen
„Die Patienten stellen uns Ärzten immer wieder die Frage „Was kann ich selber tun?“, berichtet Dr. Edgar Hartung, Onkologe (Spezialist für Krebserkrankungen) und Leiter des Regionalen Centrums für Tumorerkrankungen RCT im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. „Die Betroffenen möchten sich aktiv an der Therapie beteiligen und selbst dazu beitragen, den Heilungsprozess zu unterstützen.“ Tatsächlich biete die Komplementärmedizin mit den sogenannten „sanften“ Therapien die Möglichkeit, die körpereigenen Kräfte zu stärken, das Immunsystem zu unterstützen und die Chemo-und/oder Strahlentherapie besser zu vertragen.

Geprüfte "sanfte" Behandlungsmethoden
Zu den wirksamkeitsgeprüften medikamentösen komplementärmedizinischen „sanften“ Behandlungsmethoden gehören nach Angaben von Dr. Hartung z.B. Homöopathie, Naturheilkunde, aber auch eine optimierte Schmerzbehandlung, ernährungsmedizinische Beratung, psychoonkologische Betreuung und die Physio- sowie Sporttherapie. „Vor allen hier zeigen sich in Studien der letzten Jahre Erfolge nicht nur in der Primärprävention, sondern auch in der Sekundärprävention, also der Lebensqualität und der Prognose bereits betroffener Menschen“, so der Onkologe.

Warnung vor ungeprüften "alternativen" Therapien
Eindringlich warnt Dr. Hartung allerdings vor sog. „Alternativen Therapien“ und Außenseitermethoden, die nicht auf Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit geprüft sind. „Diese zum Teil aggressiv umworbenen Therapien, die angeblich sogar erprobte Standarttherapien ersetzen können, können sogar lebensgefährlich sein“, macht er deutlich.

Komplemetäre Methoden als Ergänzung in der Krebstherapie
„Komplementäre Onkologie dagegen versteht sich nicht als Alternative, sondern als wissenschaftlich begründete, ergänzende zusätzliche Methode zur Unterstützung der klassischen Krebstherapien wie Chirurgie, Chemotherapie und Strahlenbehandlung.“
Welche Methoden dies im Einzelnen sind, welche Wirkungsweise und welche Bedeutung diese komplementären Verfahren bei verschiedenen Krebsarten haben, darüber informiert der Experte für Komplementärmedizin in der Onkologie, Professor Dr. Karsten Münstedt, beim Patiententag „Leben mit Krebs“ im Caritas-Krankenhaus.

Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs als Schwerpunkt
Der Oberarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums der Universitätsklinik Gießen wird erläutern, wie mit komplementärmedizinischen Maßnahmen die körpereigenen Kräfte gestärkt, Nebenwirkungen der Therapie abgeschwächt und eine gegen den Tumor wirkende Operation, Chemo- oder Strahlentherapie unterstützt werden kann. Dabei wird er speziell auf die häufigsten Krebserkrankungen Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs eingehen. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion stehen auch die Leiter der Organzentren am Caritas-Krankenhaus - Prof. Dr. Peter Baier (Darmzentrum), Dr. Thomas Prätz (Brustzentrum) und PD Dr. Bernd Straub (Prostatazentrum) - für Fragen zur Verfügung.  
Programm: 18:00 bis 20:30 Uhr

Begrüßung Dr. Edgar Hartung, Leiter RCT, Caritas-Krankenhaus
Komplementärmedizin in der Onkologie - Was kann ich selber tun?!   Prof. Dr. Karsten Münstedt, Oberarzt und Leiter Brustzentrum Universität Gießen            Podiumsdiskussion mit
    Prof. Dr. Peter Baier, Leiter Darmzentrum Tauber-Franken
    Dr. Thomas Prätz, Leiter Brustzentrum Tauber-Franken
    PD Dr. Bernd Straub, Leiter Prostatazentrum Tauber-Franken
    Heinz-Joachim Kuper, Arzt für Allgemeinmedizin

ab 19:45 Uhr stehen Ärzte und Selbsthilfegruppen im Foyer für Fragen zur Verfügung

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